100 Millionen US-Dollar hat das dystopische Sci-Fi-Epos „Megalopolis“ verschlungen, am internationalen Box Office konnte der Film jedoch lediglich 14,3 Millionen US-Dollar einspielen. Das Budget stemmte Regisseur Francis Ford Coppola („Der Pate“) aus eigener Tasche – und wie der oscarprämierte Filmemacher selbst in einem Interview verriet, verschlang „Megalopolis“ damit nahezu sein gesamtes Privatvermögen.
Doch auch wenn Coppolas Herzensprojekt kommerziell ein großer Misserfolg war und die Kritiken überwiegend negativ ausfielen, plante die Regie-Legende, direkt mit dem nächsten Film weiterzumachen: Mit „Glimpses Of The Moon“ wollte Coppola eine Hommage an die Musicalfilme der 1930er-Jahre inszenieren. Die Dreharbeiten sollten dank finanzieller Unterstützung aus Italien bereits im Herbst 2025 beginnen. Dazu kam es jedoch nicht.
Kommt "Glimpses Of The Moon" überhaupt noch?
Eigentlich hieß es zunächst, dass „Glimpses Of The Moon“ auf konventionellem Wege finanziert werden sollte – unter anderem mithilfe staatlicher Fördergelder. Wie eine italienische Quelle nun Jordan Ruimy von World Of Reel verraten haben soll, gibt es allerdings erhebliche Verzögerungen bei der Produktion des Films. Demnach ist Coppola weiterhin auf der Suche nach zusätzlichen Finanzierungsmöglichkeiten. Zwar stehen durch staatliche Förderungen sowie steuerliche Vergünstigungen in den Regionen Kalabrien und Basilikata mehrere Millionen Euro zur Verfügung, doch reichen diese offenbar nicht aus, um das Projekt vollständig auf die Beine zu stellen.
Ob sich das noch fehlende Geld für „Glimpses Of The Moon“ auftreiben lässt, bleibt daher abzuwarten. Francis Ford Coppola erklärte zwar, dass sein Musical kostspielig werde, betonte jedoch zugleich, dass es sich dabei nicht um ein Mammutprojekt wie „Megalopolis“ handle. „Glimpses Of The Moon“ basiert lose auf dem gleichnamigen Roman* und ist zugleich von Leo McCareys „The Awful Truth“ inspiriert. Beide Geschichten drehen sich um Ehepaare, die sich eigentlich einvernehmlich trennen wollen, dann jedoch feststellen, wie schwer es ihnen fällt, wirklich loszulassen.
Falls ihr wissen wollt, welchen Film Francis Ford Coppola bis heute bereut, solltet ihr den nachfolgenden Artikel lesen:
"Er kostete mich alles": Diesen Film bereut "Der Pate"-Regisseur Francis Ford Coppola bis heuteUnsere Seite bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Füge FILMSTARTS bei Google als bevorzugte Quelle hinzu, um unsere Artikel dort häufiger angezeigt zu bekommen, wenn du nach einem bestimmten Thema suchst – so bleibst du immer auf dem Laufenden.
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