Von „Nosferatu - Der Untote“ über „The Toxic Avenger“ bis hin zu „Frankenstein“: Allein 2025 gab es zahlreiche Beispiele, die veranschaulichten, dass die in den 2000ern so richtig auf Touren gekommene Welle an Horror-Remakes in Hollywood bis heute nicht zum Erliegen gekommen ist. Zugleich stellen die erwähnten Filme unter Beweis, wie unterschiedlich Neuverfilmungen doch sein können.
Remakes wird oft bereits vorab mit Skepsis begegnet. Doch auch wenn wir in der Vergangenheit zahlreiche lauwarme Aufgüsse allseits beliebter Klassiker ertragen mussten, verbergen sich unter den zahllosen 1:1-Kopien und ideenlosen Neuerfindungen auch einige nennens- sowie vor allem sehenswerte Ausnahmen. Eine solche gab es im vergangenen Dezember etwa in den deutschen Kinos zu sehen – und im Zuge des Amazon Prime Day jetzt auch vergünstigt auf DVD und Blu-ray: „Silent Night, Deadly Night“!
Das Remake des gleichnamigen, hierzulande auch als „Stille Nacht - Horror Nacht“ bekannten Weihnachts-Slashers von 1984 ist alternativ natürlich auch digital im Streaming (u.a. bei Amazon Prime Video*) verfügbar. Und wir finden: Nachdem das kreative Festtags-Gemetzel im Kino noch ein Stück weit unterging, lohnt sich das Nachholen für Fans zünftiger Old-School-Schlachtplatten spätestens jetzt! Natürlich – wie auch schon im Kino – komplett ungekürzt, freigegeben ab 18 Jahren.
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"Silent Night, Deadly Night": Wendungsreicher Splatter-Horror
Nachdem Regisseur Mike P. Nelson bereits die „Wrong Turn“-Reihe mit „The Foundation“ ein Stück weit neu erfand, wagte er sich mit seinem neuen Film an einen echten Klassiker des Slasher-Kinos – und ehrt diesen nicht nur mit ikonischen Kills (inklusive Schlitten-Enthauptung und Hirschgeweih-Spieß!) sowie mit dem einen oder anderen Twist, den man so nicht unbedingt kommen sieht. „Darüber hinaus stellt er die Story aber komplett auf den Kopf – und das auf ziemlich clevere Weise“, hält FILMSTARTS-Chefredakteur Christoph Petersen in seiner Kritik fest, in der er am Ende gute 3,5 von 5 möglichen Sternen vergab.
Inhaltlich dürfen sich Fans des berühmten Vorbilds aber zumindest soweit auf Altbekanntes einstellen, bis Nelson das Ganze gekonnt unterwandert. Im Zentrum steht so auch diesmal wieder Billy Chapman (grandios besetzt mit „Halloween Ends“-Hauptdarsteller Rohan Campbell), der im Kindesalter mitansehen musste, wie seine Eltern einem brutalen, als Weihnachtsmann verkleideten Killer zum Opfer fielen. Viele Jahre später hört der mittlerweile erwachsene Billy immer noch eine Stimme, die ihm jeden Dezember aufs Neue befiehlt, nun selbst Leute um die Ecke zu bringen, die ihm zufolge einen Platz auf der Unartigen-Liste verdient haben. Und er tut alles dafür, um die Stimme nicht zu enttäuschen...
Richtiges Weihnachts-Feeling mag zum Heimkino-Start Ende März vielleicht nicht unbedingt aufkommen, doch wie wir spätestens seit „Halloween“ wissen und auch „Thanksgiving“ unter Beweis stellte, funktionieren gute Gruselgeschichten das ganze Jahr über – auch wenn ihr Titel womöglich etwas anderes suggeriert!
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Dieser Artikel basiert auf einem bereits auf FILMSTARTS erschienenen Beitrag.