"Er ist ein echter Held": Ein "Fallout"-Star wurde bei einem Sci-Fi-Dreh zum Lebensretter
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„Cowboys & Aliens“ ging 2011 an den Kassen baden – trotz Stars und Mega-Budget. Jetzt wurde bekannt, dass Olivia Wilde beim Dreh eigenen Angaben zufolge fast gestorben wäre. Wäre da nicht ein mutiger Kollege gewesen, der ihr Leben rettete.

Der von „Iron Man“-Regisseur Jon Favreau gedrehte „Cowboys & Aliens“ floppte 2011 an den Kassen und auch bei vielen Kritikern kam der Film nur durchwachsen an. Der über 150 Millionen Dollar teure Sci-Fi-Action-Western um ein ungleiches Helden-Trio, das gegen außerirdische Invasoren kämpft, hat sich mittlerweile aber immerhin in gewissen Fan-Kreisen mehr Beliebtheit erarbeitet.

An der Seite der beiden Hauptdarsteller Daniel Craig und Harrison Ford spielte Olivia Wilde („Tron: Legacy“) eine tragende Rolle. Mit der Figur der toughen, selbstbewussten Ella Swanson, die sich den Aliens entgegenstellt, brachte sie ordentlich Frauenpower in den Film. Die Dreharbeiten hätte sie aber laut eigener Aussage fast nicht überlebt – wäre da nicht ein wagemutiger Schauspielkollege gewesen, der Wilde in letzter Sekunde gerettet hat.

Olivia Wildes tragischer Reitunfall

Im Podcast Armchair Expert erzählte die Darstellerin, dass sie am Set beinahe von einer Pferdeherde zu Tode getrampelt worden wäre. Der Unfall ereignete sich beim Dreh einer der vielen epischen Reitszenen. Zum Hintergrund: „Cowboys & Aliens“ spielt im Wilden Westen des Jahres 1873 und der um Authentizität bemühte Favreau setzte bei den Massenszenen über 100 Pferde gleichzeitig sowie zahlreiche Stunt-Reiter ein.

Cowboys & Aliens
Cowboys & Aliens
Starttermin 25. August 2011 | 1 Std. 57 Min.
Von Jon Favreau
Mit Harrison Ford, Daniel Craig, Olivia Wilde
Pressekritiken
3,2
User-Wertung
2,6
Filmstarts
2,5

Wilde zufolge seien sie und ihre Schauspielkollegen bei diesen Szenen nach einer Weile „ganz schön übermütig“ und ehrgeizig geworden. „Daniel Craig, Harrison Ford und ich galoppierten im Vollsprint quer durch die Wüste, mit 40 Stuntleuten auf Pferden hinter uns.“ Der Hollywood-Star drehte die Szene, wie die anderen Darsteller, natürlich ohne Helm, „weil ich ja eine Frau aus der alten Zeit spielte“, so Wilde. Dann erzählte sie, dass während des Ritts plötzlich ein anderthalb Meter tiefer Graben vor ihnen auftauchte. Wildes Pferd übersprang zwar das Hindernis, warf sie dabei aber mit voller Wucht aus dem Sattel.

„Ich stürzte, schlug mit dem Kopf und dem Rücken auf und blieb am Boden liegen. Unglücklicherweise lag ich jedoch hinter einem kleinen Erdwall, sodass die Pferde hinter mir mich nicht sehen konnten. Außerdem war alles voller Staub. Ich dachte: ‚Es wird schnell gehen. Ich werde einfach zu Brei zertrampelt. Es ist vorbei.‘“

"Ich verdanke ihm mein Leben"

Doch zum Glück kam es nicht so weit – dank Nebendarsteller Walton Goggins und seiner außerordentlichen Reitkünste. Der „Fallout“-Star ritt ebenfalls in der Gruppe hinter Wilde, sah ihren Sturz und erkannte die lebensgefährliche Situation sofort. Goggins sei ein großartiger Reiter und habe sich mit seinem Pferd seitwärts vor Wilde gestellt, um sie zu schützen. Wilde: „Die Leute teilten sich zu beiden Seiten um uns herum auf und dachten, er sei einfach verrückt geworden. Aber er rettete mich damit, da ich schutzlos auf dem Boden lag. Deshalb verdanke ich ihm mein Leben. Er ist ein wahrer Held.“

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Für den "Helden" und die Gerettete läuft es aktuell in Sachen Karriere wunderbar. Der 54-Jährige ist seit 2024 als abgebrühter Endzeit-Cowboy Ghul einer der Stars in der Amazon-Serie „Fallout“, zudem gehörte er zum Hauptcast der dritten Staffel von „The White Lotus“ (2025). Wilde ist neben ihrer Arbeit als Schauspielerin auch als Regisseurin erfolgreich. Am 30. Juli startet ihre Tragikomödie „The Invite“ in den deutschen Kinos. Wenn ihr euch auf den mit allerlei Hollywood-Prominenz besetzten Film schon mal einstimmen wollt, könnt ihr euch im folgenden Artikel über den Film informieren und dort auch den Trailer ansehen:

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Björn Schneider
Björn Schneider
-Freier Autor
Seit Björn als Kind „Spiel mir das Lied vom Tod“ und „Hook“ gesehen hat, ist er vom Medium Film und seinen (audio-)visuellen Möglichkeiten fasziniert. Am liebsten schaut er Horror, Western, Mystery und Thriller. Musicals und romantische Komödien kosten ihn allerdings Überwindung.
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