Wenn wir uns nach der weltgrößten Filmdatenbank IMDb richten und dort anschauen, welche „Star Wars“-Titel die besten Bewertungen haben, finden wir ganz weit vorne den Kurzfilm „The Ninth Jedi“. Mit 8,4 von 10 Sternen liegt das begeistert gefeierte Juwel nur knapp hinter den Originalfilmen „Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück“ (8,7) und „Star Wars: Episode IV - Eine neue Hoffnung“ (8,6) sowie den Serien „The Mandalorian“ (8,6), „Andor“ (8,6) und „The Clone Wars“ (8,5).
„The Ninth Jedi“ gehört zur ersten Staffel der Reihe „Star Wars: Visionen“, mit der Disney verschiedensten Animationsstudios die Möglichkeit gab, eigene Geschichten aus der berühmten Saga zu erzählen. Befreit von den Fesseln des Kanon konnten sie dabei völlige Kreativität walten lassen.
Vor allem bei „The Ninth Jedi“ gelang das. Für viele Fans ist das Werk von Regisseur Kenji Kamiyama („Der Herr der Ringe: Die Schlacht der Rohirrim“) und Anime-Schmiede Production I.G („Ghost In The Shell“) das Highlights der mittlerweile bereits drei Seasons umfassenden Reihe. Das Ergebnis begeisterte 2021 so sehr, dass 2025 mit „Die neunte Jedi: Kind der Hoffnung“ schon ein weiterer Kurzfilm folgte. Vor allem gab es aber die Ankündigung, dass 2026 noch mehr aus der Welt von Heldin Lah Kara folgt.
Mit „Star Wars: Visions Presents - The Ninth Jedi“ wird dieses Versprechen jetzt eingelöst und es kommt eine Serie. Diese wird am 5. August 2026 auf Disney+ erscheinen.
Das müsst ihr über die neunte Jedi wissen
In „The Ninth Jedi“ erleben wir eine – nicht zum offiziellen „Star Wars“-Kanon gehörende Welt – in welcher die Jedi weitestgehend untergegangen sind. Die letzten Nachfahren des einst so stolzen Ordens werden von Sith gejagt. Der Lichtschwertschmied Lah Zhima (in der englischen Fassung gesprochen von Marvel-Star Simu Liu) soll eine kleine Gruppe angeblicher, überlebender Jedi ihre neuen Waffen geben. Doch da er vorher entführt wird, übernimmt seine machtsensitive Tochter Lah Kara (Kimiko Glenn) die Aufgabe – und gerät in einen Hinterhalt.
In „Kind der Hoffnung“ ging Lahs Abenteuer weiter. Auf der Flucht vor den Sith und getrennt von den anderen Jedi, die sie im ersten Film traf, muss sie lernen, ihrem eigenen Potenzial zu vertrauen.
Daran wird jetzt die erneut von Kenji Kamiyama verantwortete, von Anfang an nur mit einer abgeschlossenen Staffel geplante Mini-Serie „Star Wars: Visions Presents - The Ninth Jedi“ anknüpfen. Lah Kara wird weiter lernen müssen, eine Jedi zu werden. Und sie wird auch noch alles daran setzen, endlich ihren entführten Vater zu finden. Vertieft werden soll zudem das im ursprünglichen Kurzfilm bereits wichtige Konzept rund um die Farben der Lichtschwerter, die variieren je nachdem, welchem Jedi sie gehören.
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