Der Einfluss der „John Wick“-Saga auf das moderne Action-Kino ist unbestreitbar. Der erste Auftritt von Keanu Reeves als Auftragskiller, der von seiner dunklen Vergangenheit eingeholt wird und schließlich in die Unterwelt zurückkehrt, um diese auf den Kopf zu stellen, läutete endgültig die Keanussaince des „Matrix“-Stars ein. Außerdem machte der Film Chad Stahelski und David Leitch auf Anhieb zu zwei der gefragtesten Action-Regisseure der Traumfabrik, zog zahllose Trittbrettfahrer nach sich und legte den Grundstein für ein gigantisches Franchise, für das wohl noch lang nicht Schluss ist.
Bevor irgendwann das geplante Spin-off „Caine“ mit Donnie Yen in die Kinos kommt, könnt ihr „John Wick: Kapitel 4“ ab sofort im Abo bei WOW (ehemals Sky Ticket) streamen, der 2023 vielerorts direkt zu einem der besten Actionfilme der jüngeren Kinogeschichte erkoren wurde.
"John Wick: Kapitel 4": "Ein Kunstwerk des modernen Actionkinos"
In der FILMSTARTS-Kritik vergab Autor Björn Becher starke 4 von 5 möglichen Sternen – und das, obwohl dieser den Film unter anderem als „vollkommen gaga“ beschreibt und dazu rät, sich von einem gewissen „Hang zur Logik“ besser freizumachen und sich ganz und gar auf die hyperstilisierte Welt von John Wick einzulassen. Dann erwartet einen nämlich trotz Abzügen in der B-Note ein nahezu unvergleichliches, kreatives, brachiales Feuerwerk. Oder wie es im Fazit unserer Besprechung heißt:
„John Wick: Kapitel 4“ ist ein weiteres Kunstwerk des modernen Actionkinos. Die für die recht simple Geschichte ausufernde Laufzeit von fast drei Stunden erweist sich entgegen aller Wahrscheinlichkeit als (fast) völlig berechtigt, weil einfach jeder Moment – von der vermeintlich simplen Dialogszenen bis zum großen Action-Feuerwerk – schlichtweg saugeil aussieht.
Das ist die Story von "John Wick 4"
Die Hohe Kammer hat genug von dem aufmüpfigen John Wick (Keanu Reeves) und setzt schließlich den Marquis de Gramont (Bill Skarsgård) auf den berüchtigten „Baba Yaga“ an, der ausgerechnet einen von Johns alten Freunden reaktiviert: Caine (Donnie Yen) soll seinen einstigen Weggefährten endgültig beseitigen – andernfalls geht es seiner Tochter an den Kragen.
Während John Wick keine andere Wahl bleibt, als bei seinem engen Vertrauten Shimazu (Hiroyuki Sanada) unterzutauchen, der die japanische Filiale der Killer-Hotelkette Continental führt, machen sich auch schon Killa Harkan (Scott Adkins), der Tracker (Shamier Anderson) und Chidi (Marko Zaror), die rechte Hand des Marquis, auf, um Wick dingfest zu machen…
Fans der Actionfilm-Saga mit Keanu Reeves dürften sich übrigens über die folgende Ankündigung freuen:
Das nächste Action-Meisterwerk? "The Furious"-Regisseur macht gemeinsame Sache mit den "John Wick"- & "Avengers"-Machern*Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.
Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.