Kenji Tanigaki hat es geschafft. Nachdem er sich jahrzehntelang als Stunt- und Actionchoreograph verdingte und so bereits großen Anteil an den spektakulären Kampfszenen in „Blade II“, „Kill Zone S.P.L.“ und der „Rurouni Kenshin“-Reihe hatte und zuletzt so auch schon dem Martial-Arts-Highlight „City Of Darkness“ seinen Stempel aufdrückte, gelang dem gebürtigen Japaner mit „The Furious“ nun der große Durchbruch als Regisseur …
… und das ist durchaus beachtlich, wenn man bedenkt, dass seine vorherige Regiearbeit auch nach fünf Jahren noch nicht einmal den Weg nach Deutschland gefunden hat. Und das obwohl „Enter The Fat Dragon“ mit Superstar Donnie Yen in der Hauptrolle aufwartet. Vielleicht sorgt ja der „The Furious“-Hype nun für eine verspätete Veröffentlichung. Der nächste Film des Action-Ausnahmekönners wird es indes wohl ungleich leichter haben, ein breites Publikum zu erreichen.
Denn wie der Hollywood Reporter zunächst exklusiv berichtete, hat Regisseur Kenji Tanigaki jetzt bereits sein nächstes Projekt an der Angel – und bekommt dabei mächtig Verstärkung aus Hollywood: „The Reckoner“.
Nach "The Furious" kommt "The Reckoner"
Mit einem Einspielergebnis von 32 Millionen Dollar kann „The Furious“ zwar bereits ein Plus an den Kinokassen verbuchen, eine echter Kassenschlager ist das Kampfsport-Feuerwerk damit aber noch nicht – schließlich verschlang die Produktion auch 20 Millionen Dollar. Doch die Begeisterung sowohl beim zahlenden Publikum als auch bei der Fachpresse – in der FILMSTARTS-Kritik gab es für „das Must-See-Action-Highlight des Jahres 2026“ 4,5 von 5 möglichen Sternen – sorgt nun auch dafür, dass Tanigaki in der Traumfabrik viele Türen offen stehen dürften. Das zeigt sich auch an seinem neuen, jetzt enthüllten Projekt:
Mit dem Actionfilm „The Reckoner“ wird der Japaner ein Drehbuch von „John Wick“-Autor Derek Kolstad verfilmen. Vor der Kamera wird dafür unter anderem „Game Of Thrones“-Kultmime Peter Dinklage stehen, als Produzenten sind die „Avengers: Endgame“-Macher Joe und Anthony Russo mit ihrer Firma AGBO an Bord.
Nachdem sich Lionsgate in den USA bereits die „The Furious“-Rechte sichern konnte, erwartet uns zudem direkt die nächste Zusammenarbeit zwischen dem Studio und Tanigaki. Und auch das Team-up von Lionsgate und AGBO kommt nicht von ungefähr, arbeitet man gemeinsam derzeit doch auch an „John Rambo“ von „Sisu“-Macher Jalmari Helander, in dem Noah Centineo erstmals den Kultcharakter geben wird, mit dem Sylvester Stallone einst zur Action-Ikone aufstieg.
Inhaltliche Details zu „The Reckoner“ werden derzeit noch unter Verschluss gehalten, so der Hollywood Reporter. Wer sich aber schon mal vorab mit Tanigakis Werken auseinandersetzen will, kann „City Of Darkness“ aktuell im Abo bei Amazon Prime Video* streamen. „The Furious“ läuft derweil noch in zahlreichen Filmtheatern deutschlandweit – und kommt demnächst auch schon ins Heimkino:
FSK-18-Sensation: Der beste Actionfilm des Jahres kommt ungekürzt und in limitierter Auflage ins Heimkino*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision.