Dank der Erfolgsserien „Euphoria“ und „The White Lotus“ sowie Kino-Hits wie der RomCom „Wo die Lüge hinfällt“ oder zuletzt dem Thriller „The Housemaid - Wenn sie wüsste“ zählt Sydney Sweeney längst zu den bekanntesten Schauspielerinnen ihrer Generation.
Doch 2014 sah das noch völlig anders aus. Die heute 28-Jährige hatte zwar bereits zahlreiche kleine Rollen in TV-Serien wie „Criminal Minds“ oder „90210“ übernommen und auch schon in Filmen mitspielt, darunter John Carpenters Klinik-Horror „The Ward“. Von ihrem Durchbruch war Sweeney allerdings noch weit entfernt.
Doch tatsächlich wäre Sweeney schon damals beinahe Teil eines Projekts geworden, aus dem später einer ihrer profitabelsten Filme werden sollte. Bereits im Alter von 15 oder 16 Jahren sprach sie für einen Horrorfilm namens „Immaculate“ vor – doch bevor es zu einer Vertragsunterzeichnung kommen konnte, fiel die Produktion auseinander und verschwand schließlich in der Versenkung.
Das Drehbuch ließ Sweeney allerdings nie ganz los. Nachdem sie dank „Euphoria“ endgültig zum Star geworden war, wollte sie den nächsten Schritt gehen und erstmals auch als Produzentin in Erscheinung treten. Gemeinsam mit ihrem damaligen Partner Jonathan Davino und Produzent David Bernard machte sie sich auf die Suche nach einem geeigneten Stoff – und erinnerte sich irgendwann an „Immaculate“.
Sweeney kontaktierte kurzerhand Drehbuchautor Andrew Lobel, sicherte sich die Rechte und trug das Skript an Regisseur Michael Mohan heran, mit dem sie zuvor bereits für die Netflix-Serie „Everything Sucks!“ sowie den Thriller „The Voyeurs“ zusammengearbeitet hatte. Der ließ sich schnell überzeugen und nahm auf dem Regiestuhl Platz, während Sweeney produzierte und die Hauptrolle übernahm.
Eine gute Entscheidung: „Sydney Sweeney ist mit ihrer nuancierten Performance und speziell einer unvergesslichen Szene zum Ende der große Trumpf des Gruselfilms […]“, schrieb FILMSTARTS-Autor Oliver Kube in seiner 3-Sterne-Kritik. Sweeney verkörpert in „Immaculate“ die Nonne Cecilia, deren Aufenthalt in einem abgelegenen italienischen Kloster schon bald zu einem regelrechten Albtraum wird.
Der Film spielte am weltweiten Box Office rund 35 Millionen US-Dollar ein – das mag zunächst nach nicht viel klingen, doch angesichts des schmalen Budgets von neun Millionen Dollar kann „Immaculate“ klar als Erfolg gewertet werden. Für Sweeney zahlte es sich also vollends aus, ein ganzes Jahrzehnt später noch einmal auf einen nicht realisierten Horrorstoff zurückzugreifen. Mit ihrer Produktionsfirma Fifty-Fifty Films realisiert sie mittlerweile regelmäßig eigene Filmprojekte.
Wenn ihr übrigens wissen wollt, für welchen noch in diesem Jahr in den deutschen Kinos startenden Film Sweeney eine radikale körperliche Veränderung durchgemacht hat, dann lest auch den nachfolgenden Artikel:
3 Monate intensives Training und 14 Kilogramm Muskeln: Die unglaubliche Verwandlung von Sydney Sweeney*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision.