Das vielleicht am meisten unterschätzte Action-Feuerwerk der 90er: Darum solltet ihr dieses FSK-18-Brett spätestens jetzt nachholen!
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Was kommt dabei raus, wenn die Martial-Arts-Ikonen Jean-Claude Van Damme und Sammo Hung mit dem „Stirb langsam“-Autor und dem Regisseur von „Once Upon A Time In China“ zusammenarbeiten? Genau das könnt ihr jetzt erstmals in 4K herausfinden.

In Anbetracht dessen, wer sich für „Knock Off“ vor und hinter der Kamera versammelte, ist es schier unfassbar, dass der Actionfilm aus dem Jahr 1993 bis heute keine größere Bekanntheit genießt. In seiner Liebeserklärung für den Film stellte FILMSTARTS-Redakteur Pascal Reise dahingehend jedoch fest, dass es neben „Face/Off“, „Terminator 2“, „Speed“, „Matrix“ und Co., aber schlichtweg in der Natur der Sache liege, dass inmitten so prestigeträchtiger Genre-Meilensteine die eine oder andere Perle unentdeckt bleibt.

Dass sich das Nachholen aber immer noch lohnt, steht außer Frage – und ist alleine schon den namhaften Herren geschuldet, denen wir den Kracher zu verdanken haben. Während wir so etwa die „Muscles from Brussels“ Jean-Claude Van Damme in der Hauptrolle sehen, verfasste „Stirb langsam“- und „Predator“-Autor Steven E. de Souza das Drehbuch – dessen Verfilmung wiederum kein Geringerer als Hongkong-Regielegende Tsui Hark („Once Upon A Time In China“) übernahm. Und dann führte auch noch Martial-Arts-Kultstar und Jackie Chans langjähriger Weggefährte Sammo Hung („Ip Man“) bei der Second Unit Regie (auch wenn viele seiner Handkanten-Actionszenen letztlich entfernt wurden). Kurzum: „Knock Off“ ist ein Muss für Action-Aficionados – spätestens jetzt. Denn am 9. Juli feiert der Streifen nicht nur sein Heimkino-Comeback, sondern sogleich auch seine 4K-Premiere. Natürlich ungekürzt.

Verleiher Filmjuwelen veröffentlicht die UHD-Version des 90er-Jahre-Kultfilms als limitierte Sammleredition im Mediabook, HDR und Dolby Vision inklusive. Parallel dazu kommt es auch zu einer Blu-ray-Neuauflage*, die den Film ebenfalls im 4K-Master enthält. So oder so: In beiden Versionen dürften die reichlich vorhandenen visuellen Schauwerte des Films besonders ins Auge fallen.

Das ist "Knock Off"

Denn wie die meisten Filme von Tsui Hark lebt auch „Knock Off“ nicht zuletzt von der ausdrucksstarken Bildsprache des Regisseurs. Dieser ist schließlich bekannt für visuelle Extravaganz, geprägt vom außergewöhnlichen Umgang mit Licht und Schatten, satten Farben sowie auch dem exzessiven Einsatz von Nebelmaschinen. Seine Actionsequenzen leben indes von ungewöhnlichen Kamerawinkeln und schnellen Schnitten, wodurch eine unbändige, unvergleichliche Kinetik entfesselt wird. Mit Hilfe von Wire-Fu – also Nahkämpfen, bei denen die Akteure an Drehtseilen hängen – gibt er sich zudem immer wieder Spielereien mit der Schwerkraft hin, die zwar den Realismus senken, aber umso nachhaltiger im Gedächtnis bleiben.

Selbst wenn „Knock Off“ hinlänglich nicht zu Harks besten Arbeiten gezählt wird, ist es einfach ein Fest zu sehen, wie viel Originalität hier gerade in den Actionmomenten mitschwingt. Da es in den knapp 90 Minuten zudem Schlag auf Schlag geht, gibt es praktisch keine einzige Gelegenheit, sich zu langweilen.

Auch im Kino könnt ihr aktuell übrigens Martial-Arts-Kunst allererste Güte erleben, in „The Furious“ – und zwar uncut mit 18er-Freigabe. Die Heimkino-Auswertung des allseits gefeierten Brachial-Bretts hat indes gerade so ihre Probleme, grünes Licht von der FSK zu erhalten. Was das konkret bedeutet, haben wir im nachfolgenden Artikel für euch aufgedröselt:

"Jugendgefährdend": Der beste Actionfilm 2026 bekommt vorerst keine FSK-Freigabe fürs Heimkino

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Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Ob Sammlereditionen aus aller Welt, aktuelle Schnäppchen oder Uncut-Horror – er weiß ganz genau, wie man an die großen Must-Haves kommt.
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