Aktuell können Crime-Show-Fans „Mission: Impossible III“- und „Stirb langsam 4.0“-Star Maggie Q in der Titelrolle des „Bosch“-Ablegers „Ballard“ sehen. Kurz vor ihrer Arbeit an der bereits um eine zweite Staffel verlängerten Amazon-Prime-Video-Serie hatte die Hawaiianerin noch einen knackig-harten Thriller gedreht, den ihr am späteren Abend im Free-TV anschauen könnt:
„Fear The Night“ läuft am heutigen 23. Juli 2026 um 22.05 Uhr auf Tele 5. Eine Wiederholung folgt in der Nacht vom 24. auf den 25. Juli um 2.20 Uhr. Alternativ könnt ihr den FSK-16-Titel aktuell ohne Aufpreis im Rahmen eures Flatrate-Abos bei Amazon Prime Video streamen. Wer bereit ist, ein paar Euro zu investieren, kann auch auf Blu-ray und DVD oder Video-on-Demand* ausweichen:
Lohnt sich das Einschalten?
Zumindest eingefleischte Bewunder*innen von Maggie Q dürften bei „Fear The Night“ noch halbwegs auf ihre Kosten kommen. Der wie bei all seinen Auftritten auch hier wieder knallhart und dennoch irgendwie elegant agierende Star ist klar das Highlight des ansonsten eher arg mittelmäßigen, zum Ende sogar ärgerlich werdenden Films von Regisseur und Drehbuchautor Neil LaBute („Lakeview Terrace“).
Die meisten anderen „Fear The Night“-Figuren, speziell die Bösewichte, sind hauchdünn und fast schon sträflich gesichtslos gezeichnet. Und auch die Story, in der sie sich bewegen, ist wenig durchdacht. Es scheint, als habe LaBute sich irgendwann auf die Aneinanderreihung einiger Klischees und Schockszenen verlassen und gehofft, dass das alles schon irgendwie zusammenpassen und Sinn ergeben würde. Aufgegangen ist diese Verfahrensweise allerdings nicht.
Wenn am Ende eines Films ein paar Fragen offenbleiben, ist das in den meisten Fällen durchaus okay oder kann sogar reizvoll sein. Hier allerdings hat man den Eindruck, der Macher hätte nicht gewusst, wie er die von ihm selbst erschaffene Situation schlüssig auflösen sollte. Weshalb er seine Hauptfigur und mit ihr uns als Publikum mit dem Finale einfach in der Luft hängen lässt – was ziemlich unbefriedigend ist.
Zudem wirkt auch die Action trotz einiger spannend und blutig inszenierter Sequenzen oft wie mit angezogener Handbremse. In mehreren Momenten, in denen es richtig rundzugehen verspricht, trudelt das Ganze dann plötzlich aus oder stoppt sogar abrupt. Die dennoch vollen Einsatz zeigende Maggie Q hat wirklich bessere Filme als „Fear The Night“ verdient. Und wir als Genre-Fans ebenfalls.
Das ist die Story von "Fear The Night"
Nach einer Reihe brutaler Kampfeinsätze im Irak-Krieg hatte Ex-Soldatin Tess (Maggie Q) lange Zeit mit posttraumatischem Stress und damit einhergehendem Alkoholismus sowie Medikamentenabhängigkeit zu ringen. Als sie ihre Suchtprobleme endlich überwunden hat, plant sie, ihr Leben fortan in Ruhe und Frieden zu verbringen. Damit ist es allerdings schnell vorbei, als sie sich ins kalifornische Hinterland begibt, um in einem eigens dafür angemieteten Haus den Junggesellinnenabschied ihrer Schwester Rose (Highdee Kuan) zu feiern.
Schon unterwegs wird Tess an einer Tankstelle von ein paar aggressiven Männern belästigt, die von der taffen Veteranin jedoch rasch in ihre Schranken verwiesen werden. An ihrem Ziel angekommen, ist das unangenehme Erlebnis schon fast vergessen. Bei Anbruch der Dunkelheit tauchen dann aber maskierte Männer auf, die mit Armbrüsten auf das Haus schießen. Da die Polizei nicht zu erreichen ist, muss Tess das Kommando über die sich darin verschanzenden und mit solchen Situationen komplett unerfahrenen Frauen übernehmen …
Ihr steht auf Spannung? Dann schaut doch auch noch in den folgenden Artikel rein:
Diese Sci-Fi-Thrillerserie des "Dark Knight"-Machers war ihrer Zeit voraus – ab heute gibt es sie nach Netflix auch bei Amazon Prime Video*Bei den Links zum Angebot von Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf oder beim Abschluss eines Abos über diese Links erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.