Jedes Jahr aufs Neue dürfen Fans bei „The Masked Singer“ mitraten, welcher ihrer Lieblingspromis unter den extravaganten Kostümen steckt. Gestern ging die 13. Staffel bei ProSieben los und hielt eine große Änderung für das TV-Publikum bereit: Erstmals ist die Sendung aufgezeichnet und wird nicht live ausgestrahlt. Nach der ersten Folge muss sich die Show deshalb jetzt scharfer Kritik stellen, sogar aus den eigenen Reihen.
"The Masked Singer" in Staffel 13 nicht live: Fans sind von der Änderung wenig begeistert
Am Mittwochabend wurde die erste Folge der neuen Staffel von „The Masked Singer“ bei ProSieben ausgestrahlt und zum ersten Mal konnte sich das Publikum vom neuen Konzept selbst überzeugen. Die Meinungen darüber gehen tatsächlich stark auseinander. Auf dem offiziellen Instagram-Account zur Sendung tauschen sich Fans über die erste Ausgabe aus und einige haben kein Problem mit der aufgezeichneten Sendung, andere zeigen sich deutlich kritischer. „Ich gucke es leider nicht mehr. Gerade solche Shows gehören live. Da fehlt einfach das Feeling, wenn solche Shows aufgezeichnet sind“, so ein User. Ein anderer geht noch weiter und sieht mit dem neuen Konzept keine Zukunft für „The Masked Singer“: „Geil, wie man die neue Sendung kaputtspart und an jeder Ecke sieht, dass es nicht mehr live gesendet wird. Die Show wird dann genau so wie andere Shows im Erdboden versinken.“
ProSieben/Joyn/Willi Weber
Andere bemängeln zusätzlich die viele Werbung , die lange Laufzeit der einzelnen Folgen und den neuen Sendeplatz mitten in der Woche. „Gestern war ich enttäuscht. Wie toll war es, als es live war und die Zuschauer mitmachen konnten über Joyn. ProSieben macht seine eigene Produktion mit diesem Sendeplatz kaputt. […] Für die arbeitende Bevölkerung unmöglich.“
Auch Jurymitglied äußert Kritik am neuen Konzept
In der ersten Ausgabe mussten bereits zwei Promis ihre Masken ablegen. Ben Zucker steckte unter Bubble und „Let’s Dance“-Profitänzerin Isabel Edvardsson demaskierte sich als Emily Wau. Dass durch das neue Konzept sofort zwei Masken rausfliegen, findet auch Juror Alec Völkel von BossHoss schade, der in der ersten Folge neben seinem Bandkollegen, Verona Pooth und Chris Tall am Jurypult teilnahm. „Schon ein Jammer und so schade und auch ein bisschen fies, das Showkonzept so umzustellen, dass du so schnell die Show verlassen musst“, erklärte er in der ersten Episode.
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