"Er hat die Rechte nicht bekommen": Steven Spielberg wollte diesen Sci-Fi-Kult aus den 80ern unbedingt neu verfilmen – doch dessen Schöpfer blieb hart!
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Steven Spielberg versuchte vergeblich, ein Remake eines hierzulande kaum bekannten Alien-Films von 1984 zu drehen. Der Autor wollte dem „E.T.“-Schöpfer die Rechte jedoch nicht abtreten!

Steven Spielberg und Science-Fiction, das gehört untrennbar zusammen. Schließlich hat der 79-Jährige dem Genre unsterbliche Klassiker wie „Unheimliche Begegnung der dritten Art“, „E.T. – Der Außerirdische“, „Jurassic Park“, „A.I. – Künstliche Intelligenz“ oder „Krieg der Welten“ geschenkt. Erst in diesem Jahr brachte er seinen neuen Alien-Blockuster „Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit“ in die Kinos.

Tatsächlich wäre Spielbergs Sci-Fi-Kanon beinahe noch um einen weiteren Film erweitert worden - denn wie Schauspieler und Komiker Seth Rogen („The Invite“) in einem Beitrag auf X enthüllte, versuchte die Regie-Legende vergeblich, die Rechte für ein Remake von „Starfight – Sieger über tausend Sonnen“ (bekannter unter dem Originaltitel „The Last Starfighter“) zu bekommen!

Starfight - Sieger über tausend Sonnen
Starfight - Sieger über tausend Sonnen
Von Nick Castle
Mit Lance Guest, Catherine Mary Stewart, Barbara Bosson
Starttermin 19. April 1985
User-Wertung
3,2

Diese Wahl ist durchaus überraschend, hält sich die Popularität von „The Last Starfighter“ doch in Grenzen. Zwar hat er eine mittlerweile eine kleine Kult-Anhängerschaft, in Deutschland ist der 1984 veröffentlichte Film aber nahezu unbekannt – eine DVD- oder Blu-ray-Veröffentlichung gibt es hierzulande ebenso wenig wie eine Streaming-Möglichkeit. Vielleicht lag für Spielberg aber gerade darin der Reiz, die Geschichte des Teenagers Alex Rogan (Lance Guest), der nach einem Highscore in einem Arcade-Spiel in einen intergalaktischen Krieg hineingezogen wird, für ein neues Publikum zu erzählen.

Auch Seth Rogen wollte "The Last Starfighter" neu verfilmen

Auch Seth Rogen bemühte sich gemeinsam mit Drehbuchautor Gary Whitta („Rogue One: A Star Wars Story“) um die Rechte an „The Last Starfighter“. In diesem Zuge verriet der „Ananas Express“-Star, dass selbst Spielberg daran gescheitert sei: „Spielberg selbst hat mir erzählt, dass auch er die Rechte nicht bekommen konnte, nachdem ich ihm gesagt hatte, wie lange ich es schon versucht hatte […]. Soweit ich weiß, besitzt der ursprüngliche Autor Jonathan R. Betuel die Rechte – und er denkt überhaupt nicht daran, sie abzugeben.“

Wenn der zurückgezogen lebende Betuel („T-Rex“) nicht einmal für Spielberg eine Ausnahme macht, scheint es ihm sehr ernst damit zu sein, sich nicht von den Rechten an seiner Geschichte trennen zu wollen – was auch immer er noch damit vorhaben mag!

Wusstet ihr eigentlich, dass „Jurassic Park“ laut Steven Spielberg eine Fortsetzung ist? Hier erfahrt ihr mehr dazu:

"Schäme mich nicht, das zu sagen": Laut Steven Spielberg ist "Jurassic Park" das heimliche Sequel zu einem der besten Monsterfilme aller Zeiten
Michael Bendix
Michael Bendix
-Redakteur
Schaut pro Jahr mehrere hundert Filme und bricht niemals einen ab. Liebt das Kino in seiner Gesamtheit: von Action bis Musical, von Horror bis Komödie, vom alten Hollywood bis zum jüngsten "Mission: Impossible"-Blockbuster.
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