Das Mystery-Drama „Im Spiegel meiner Mutter“ ist der erste Spielfilm von Regisseurin und Drehbuchautorin Jutta Brückner („Hungerjahre“) seit „Hitlerkantate“ von vor etwas mehr als 20 Jahren. Als ihre Protagonistin hat Brückner darin eine der populärsten und in Bezug auf die Qualität ihres Auftretens zuverlässigsten Schauspielerinnen unseres Landes besetzt: Corinna Harfouch aus unter anderem „Der Untergang“, „Sterben“ und „Lara“.
„Im Spiegel meiner Mutter“ startet bundesweit am 13. August 2026 in den deutschen Kinos.
Neben Corinna Harfouch erwarten euch Carla Juri („Feuchtgebiete“), Hildegard Schmahl („Mittagsstunde“) und Nina Kunzendorf aus der Krimiserie „Spuren“. In weiteren wichtigen Parts sind zudem Samuel Finzi („Seneca“), Sebastian Schwarz („Kommissarin Lucas“), Rosa Enskat („Bis ans Ende der Nacht“), Hannah Ehrlichmann („In einem Land, das es nicht mehr gibt“) und Franz Hartwig aus dem Netflix-Serienerfolg „Cassandra“ dabei.
Wir haben das Werk bereits im Rahmen seiner Weltpremiere Ende Juni 2026 beim Filmfest München sehen und für euch rezensieren können. Autorin Gaby Sikorski vergibt in der FILMSTARTS-Kritik hervorragende 4,5 von 5 möglichen Sternen.
Ihr Fazit lautet: „Vom beinahe lyrischen Beginn bis zum überraschenden Schluss wird hier eine Mutter-Tochter-Beziehung in einer Atmosphäre zwischen Psychothriller und analytischem Drama verhandelt. Das ist sehr gut gelungen – nicht als Monument einer möglicherweise feministisch zu nennenden Filmsprache, sondern als mit weiblichem Scharfblick beobachtete Bestandsaufnahme einer Entwicklung, die noch lange nicht abgeschlossen ist.“
"Im Spiegel meiner Mutter": Das ist die Story
Die in Fachkreisen angesehene Archäologin und Universitätsprofessorin Ursula Scheuner (Corinna Harfouch) entdeckt bei Ausgrabungen eine uralte, gut erhaltene und deshalb für die Wissenschaft wahrlich spektakuläre Moorleiche. Doch die diesbezügliche Euphorie hält nicht lange an. Denn als Ursula wenig später das Haus ihrer verstorbenen Mutter ausräumt, werden alte Erinnerungen wach, die sie zunehmend die Fassung verlieren lassen.
Plötzlich stellt sich ihr dann auch noch die sich ebenso selbstbewusst wie etwas mysteriös gebende Melanie Splitter (Carla Juri) als ihre neue Assistentin vor. Die junge Frau verfügt nicht nur über erstaunliche Kenntnisse auf dem Gebiet der Moormumien. Sie weiß obendrein auch noch verdächtig viele Details aus Ursulas Familiengeschichte und enthüllt bald darauf ein lang gehütetes Geheimnis. Doch Melanie scheint selbst etwas zu verbergen – was Ursula vor echte Rätsel stellt.
Wenn ihr „Im Spiegel meiner Mutter“ und andere wichtige Neustarts aller Genres – egal ob auf großer Leinwand, im Streaming oder fürs Heimkino – auf keinen Fall verpassen wollt, abonniert doch einfach unseren kostenlosen Newsletter, der jeden Donnerstag erscheint.
Eine Woche nach „Im Spiegel meiner Mutter“ startet ein weiterer, vielversprechend aussehender hiesiger Film auf den Leinwänden unserer Republik. Im folgenden Artikel könnt ihr mehr über „Spaziergang nach Syrakus“ erfahren und euch auch den Trailer anschauen:
Einer der populärsten deutschen Stars im Trailer zur Romanverfilmung "Spaziergang nach Syrakus"