„Der Heimatlose“ ist der erste abendfüllende Film von Regisseur und Drehbuchautor Kai Stänicke. Seine Weltpremiere feierte der auf Norderney gedrehte Zweistünder im Rahmen der diesjährigen Berlinale, wo er mit dem „Teddy“ ausgezeichnet wurde. Der Award prämiert den besten Film mit schwul-lesbischem beziehungsweise Transgender-Hintergrund aus dem gesamten Festivalprogramm und berechtigt zur Teilnahme am Wettbewerb um einen Oscar.
„Der Heimatlose“ startet bundesweit am 27. August 2026 in den deutschen Kinos.
In den Hauptrollen erwarten euch einige teilweise sehr bekannte Gesichter aus der deutschen Film- und TV-Landschaft – allen voran die dank ihres Titelparts in der erfolgreichen Historien-Serie „Marie Antoinette“ auf Disney+ mittlerweile ja auch international etablierte Emilia Schüle aus „Wunderschön“ und der „Ku'damm“-Reihe.
An Schüles Seite sehen wir bereits im Trailer Paul Boche („Wunderschöner“), Philip Froissant („Miroirs No. 3“), Stephanie Amarell („Der gleiche Himmel“), Jeanette Hain („Sternstunde der Mörder“), Julika Jenkins aus „Mittagsstunde“ und „Das schönste Mädchen der Welt“-Star Aaron Hilmer.
Wir haben das Werk im Rahmen der Berlinale bereits sehen und für euch rezensieren können. In der FILMSTARTS-Kritik stellt unser Chefredakteur Christoph Petersen bei dem brecht'schen Moralstück leichte Parallelen zu Arbeiten gefeierter Filmemacher wie Lars von Trier und Fatih Akin fest – im Speziellen zu „Dogville“ des dänischen Meisterregisseurs und „Amrum“ vom „Gegen die Wand“-Genie aus Hamburg. Im Fazit attestiert Petersen Kai Stänicke abschließend ein vielversprechendes Debüt mit einer starken Vision und einem herausragenden Cast. Das klingt doch schon mal vielversprechend, oder?
"Der Heimatlose": Das ist die Story
Nach 14 Jahren in der Fremde kehrt Hein (Paul Boche) auf die kleine Nordseeinsel zurück, die er als junger Mann verließ, um auf dem Festland zu studieren und Lehrer zu werden. Doch seine ehemaligen Nachbar*innen des einzigen dort existierenden Dorfes erkennen ihn nicht wieder. Oder wollen sie es nicht?
Heins Mutter Mechthild (Irene Kleinschmidt) leidet an schwerer Demenz und seine Schwester Heide (Stephanie Amarell) war damals noch viel zu klein, um sich an ihren großen Bruder zu erinnern. Aber warum verhalten sich seine damalige Freundin Greta (Emilia Schüle) und sein einst bester Kumpel Friedemann (Philip Froissant) so? Zumindest die zwei müssten ihn doch identifizieren können?
Um den entstandenen Aufruhr in den Griff zu bekommen, beraumt Dorfvorsteherin Gertrud (Julika Jenkins) einen auf drei Tage angesetzten, strengen Regeln unterworfenen Prozess an. Im Anschluss an diesen soll die Inselbevölkerung darüber entscheiden, ob der Neuankömmling tatsächlich Hein ist und bleiben darf oder ob es sich um einen Betrüger handelt, der ihre Heimat umgehend wieder zu verlassen hat …
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Einen ganz anderen, aber in seinem Trailer ähnlich vielversprechend aussehenden Titel aus Irland stellen wir euch im folgenden Artikel näher vor:
So cool war Kino vor dem Multiplex-Boom: Emotionaler Trailer zu "Once Upon A Time In A Cinema"