„Year One - Aller Anfang ist schwer“ spielt etwa 10.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung – also gegen Ende der Altsteinzeit. Wer jetzt denkt, das waren für die Menschheit noch einfachere Tage als in unserer Gegenwart, sieht sich – zumindest wenn man der Abenteuerkomödie von Harold Ramis glauben darf – schwer getäuscht.
ZDFneo zeigt „Year One - Aller Anfang ist schwer“ am heutigen 28. Juli 2026 um 22.40 Uhr. Wer nicht so lange aufbleiben möchte und bereit ist, ein paar Euro zu investieren, kann jederzeit auf DVD* oder Video-on-Demand ausweichen:
Zu viel Klamauk, zu wenig Cleverness
Die FILMSTARTS-Kritik mit nur enttäuschenden 1,5 von 5 möglichen Sternen macht natürlich wenig Hoffnung auf einen guten Streifen. Und in der Tat handelt es sich bei seiner leider letzten Inszenierung um eine der klar schwächeren Arbeiten von „Und täglich grüßt das Murmeltier“- und „Reine Nervensache“-Regisseur sowie natürlich „Ghostbusters“-Kultmime Harold Ramis (†2014).
Fans von Jack Black dürften aber zumindest ansatzweise auf ihre Kosten kommen. Darf der Starkomiker doch wieder seiner brachialen Art von Humor frönen und wurde von Ramis offenbar auch nur in seltenen Momenten etwas an die Leine genommen. An der einen oder anderen Stelle hätte das dem Film allerdings gutgetan. Laut unserem Rezensenten Carsten Baumgart verrennt Black sich bei seinem Versuch, auf Monty-Python-Pfaden zu wandeln, zu häufig in billige Fäkalspäßchen – was, wenn man dem Kalifornier und seiner Masche nicht vollkommen erlegen ist, ganz schön anstrengend werden kann.
Da können weder die beiden von Blacks lauten Eskapaden komplett zur Seite gedrückten „Superbad“-Stars Michael Cera und Christopher Mintz-Plasse noch weitere, ansonsten zu den besten ihres Faches zählende Spaßgaranten wie Oliver Platt („Die drei Musketiere“), Hank Azaria („Huff“), David Cross („Arrested Development“) oder „Ted Lasso“-Fan-Liebling Juno Temple effektiv gegensteuern. Denn der komplett ungezügelt auf- und überdrehende „Jumanji: Willkommen im Dschungel“-Star bestimmt von vorn bis hinten Takt, Tempo und Timing. Und seine hier ungewöhnlich dünn gesäten Lacher allein tragen „Year One“ nicht über die knapp 100 Minuten Laufzeit.
Der wüste Story-Mix, der sich verschiedener Elemente des Alten Testaments mit Kain und Abel, Sodom und Gomorrha sowie Adam und Eva bedient, ist einfach nicht anarchisch genug. Eher das Gegenteil ist der Fall: Der Film ist dafür viel zu bieder geraten. So vermittelt „Year One“ stets den Eindruck von Schauspielern, die in Verkleidungen durch Kulissen wandeln. Aber selbst wenn der künstliche Look als Konzept so geplant war, schlägt Ramis daraus viel zu wenig satirisches Kapital. Statt in diesem Sinne dann mehr auf clever-zotige Dialoge zu setzen, regiert nahezu ausschließlich alberner, platter Klamauk, der „Year One“ in einem merkwürdig unausgegorenen Mix (ver-)enden lässt.
"Year One": Das ist die Story
Steinzeitmann Zed (Jack Black) genießt nur sehr geringes Ansehen in seinem Dorf. Denn als Jäger ist er zu ungeschickt und zum Sammeln hat der notorische Faulpelz und großmäulige Aufschneider keine Lust. Sein einziger Freund ist der duckmäuserische Sammler Oh (Michael Cera), der sich nicht traut, seiner Angebeteten Eema (Juno Temple) Avancen zu machen.
Zed ist dagegen überhaupt nicht zimperlich, wenn es um die holde Weiblichkeit geht. Trotzdem hat er reichlich Probleme, bei seinem Schwarm Maya (June Diane Raphael) zu landen, denn der angesehene Jäger Marlak (Matthew Willig) bewirbt sich ebenfalls um ihre Gunst. Als der ständig hungrige Zed dann auch noch einen Apfel vom verbotenen Baum der Weisheit verspeist, wird er aus dem Dorf vertrieben – nur sein alter Kumpel Oh begleitet ihn hinaus in eine unbekannte, durchaus gefahrenvolle Welt …
Derzeit steht Jack Black für „Ein Minecraft Film 2“ vor der Kamera. Die aktuellsten News vom Set in Neuseeland erfahrt ihr im folgenden Artikel:
Jack Black und Jason Momoa haben große Neuigkeiten zu "Ein Minecraft Film 2" – und gewähren den Fans einen Blick hinter die Kulissen*Bei den Links zum Angebot von Amazon handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.