Seit wir im Februar 2025 erstmals von „Bucking Fastard“ berichteten, können wir es kaum erwarten, den neuen Film von Ausnahme-Regisseur Werner Herzog zu Gesicht zu bekommen. Denn wurde zunächst enthüllt, dass wir darin erstmals die beiden Schauspiel-Schwestern Kate Mara („Shooter“, „Der Marsianer“) und Rooney Mara („Verblendung“, „The Social Network“) Seite an Seite sehen werden, verkündete Herzog zum Drehende, dass es sich dabei zugleich um den Abschluss einer Trilogie handelt …
Kino-Trilogie wird nach 40 Jahren mit vielen Stars abgeschlossen – dabei wussten wir bislang nicht einmal, dass es eine Filmreihe ist… von der wir nicht einmal wussten, dass sie zusammenhängt. Was sein Klaus-Kinski-Klassiker „Fitzcarraldo“ und sein preisgekröntes Doku-Meisterstück „Grizzly Man“ mit „Bucking Fastard“ zu tun haben, könnt ihr im obigen Artikel nachlesen. Jetzt wollen wir aber einen Blick auf die ersten Bewegtbilder aus dem Film werfen – die zunächst ziemlich unscheinbar wirken, einen nach einer Minute aber doch ein Stück weit verstört zurücklassen:
Darauf zu sehen sind die beiden vor Gericht stehenden Mara-Schwestern, die unter Eid aussagen – und geradezu synchron auf die Fragen antworten, mit denen sie konfrontiert werden. Die Szene entwickelt bereits innerhalb kürzester Zeit eine ungemeine Wirkung, kriecht geradezu unter die Haut, obwohl – eigentlich – nicht viel passiert. Da darf man gespannt sein, wie der Film zur Gänze wirken wird. Und wie gut das Kinopublikum diesen verdauen wird.
Wie kürzlich bekannt wurde, wird „Bucking Fastard“ seine Weltpremiere bei den diesjährigen Filmfestspielen von Venedig feiern. Einen deutschen Kinostarttermin gibt es noch nicht.
Darum geht's in "Bucking Fastard"
„Bucking Fastard“ ist die Geschichte der beiden Zwillingsschwestern Joan und Jean Holbrooke, deren Verbindung tiefer geht als die anderer Zwillinge. Sie kleiden und bewegen sich gleich, sprechen sogar gleichzeitig – und sind gleichermaßen von ihrem Nachbarn besessen, der schließlich versucht, vor Gericht eine einstweilige Verfügung gegen die Frauen zu erwirken.
Was das Ganze sogar noch eindringlicher macht: Der Film basiert auf der wahren Geschichte von Freda und Gerta Chaplin, deren bizarres Verhalten in den 1980ern in den englischen Boulevardmedien regelmäßig für Schlagzeilen sorgte und die beiden Frauen so letztlich weltberühmt machte.
Ebenfalls Teil des Casts sind Domhnall Gleeson („Star Wars - Das Erwachen der Macht“) und „Fluch der Karibik“-Star Orlando Bloom, den wir auch schon im obigen Filmausschnitt zu sehen kriegen.
Und wo wir gerade bei Bildern sind, die man so schnell nicht wieder vergisst: Habt ihr eigentlich schon den Trailer zu „Prophecy Of The Devil“ gesehen, in dem euch Nicolas Cage als Josef, Vater von Jesus, erwartet?
Endlich auch in Deutschland: Nicolas Cage als Vater von Jesus im Trailer zum krassen Bibel-Horror "Prophecy Of The Devil"