„Sheep In The Box“ ist das neue Kinowerk des vielfach ausgezeichneten Regisseurs und Drehbuchautors Hirokazu Kore-eda („Shoplifters“, „Unsere kleine Schwester“). Wie zahlreiche internationale Kritiker*innen attestieren, weist das sich unter anderem mit dem Thema Künstliche Intelligenz auseinandersetzende Science-Fiction-Drama aus Japan einige inhaltliche Parallelen zu Steven Spielbergs Genre-Meisterwerk „A.I.: Künstliche Intelligenz“ auf. Dabei ist es aber weit davon entfernt eine Kopie zu sein.
Seine Welturaufführung erlebte der Titel im Rahmen der renommierten Filmfestspiele von Cannes im Mai dieses Jahres. In Deutschland feierte er am 1. Juli 2026 seine Premiere im Programm des Filmfests München. Wann und auf welchem Weg „Sheep In The Box“ bundesweit zu sehen sein wird, ist bisher allerdings noch unklar.
In den Hauptrollen erwarten euch Ayase Haruka aus „Ichi - Die blinde Schwertkämpferin“ und dem großartigen „Unsere kleine Schwester“, Yamamoto Daigo („Hitoyo“) sowie der junge Newcomer Kuwaki Rimu.
Wir haben den Film in Cannes bereits sehen und für euch rezensieren können. Die solide 3 von 5 möglichen Sternen vergebende FILMSTARTS-Kritik endet mit diesem Fazit: „‚Sheep In The Box‘ macht zwar viel zu wenig aus seiner interessanten Idee, aber großartige Einzelszenen, starke Schauspielleistungen und einige poetische Bilder machen das Sci-Fi-Drama doch zumindest sehenswert.“
Das ist die Story von "Sheep In The Box"
In einer nicht allzu fernen Zukunft: Vor etwa zwei Jahren haben die Architektin Otone (Ayase Haruka) und ihr Mann Kensuke (Yamamoto Daigo) ihren Sohn Kakeru (Rimu Kuwaki) verloren. Was genau passiert ist, darüber spricht das Paar nicht – auch wegen seiner Schuldgefühle. Nachdem sie die Werbung der Firma REbirth gesehen hat, wächst in Otone der Wunsch, sich einen kleinen Androiden als Ersatz für ihr verstorbenes Kind anzuschaffen. Kensuke ist von der Idee nicht gerade begeistert, stimmt aber einer Probephase zu.
So kommt also ein synthetischer Junge ins Haus, der wie ihr Siebenjähriger zum Zeitpunkt seines Todes aussieht. Ein paar Einschränkungen gibt es allerdings: Der Android darf nicht ins Wasser und nichts essen. Falls er sich mal zu weit von seinen Eltern entfernen sollte, schaltet ein Chip ihn automatisch aus. Otone versucht alles, den Roboter wie den echten Kakeru zu behandeln, während Kensuke zunächst auf Distanz bleibt. Nach und nach ändert sich die Beziehung der beiden zu ihrem „Sohn“ allerdings, der ebenfalls einige unerwartete neue Erfahrungen macht ...
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