Als großer Fan von „Avatar – Der Herr der Elemente“ habe ich mich natürlich seit der ersten Ankündigung auf die Spielfilm-Fortführung der Serie gefreut. Doch das Schicksal hat „Avatar Aang: Der Herr der Elemente“ übel mitgespielt. Eigentlich sollte passend zum 20-jährigen Jubiläum ein neuer Film in die Kinos kommen – der Jahre nach dem Ende der Serie ansetzt und die Geschichte von Aang, Katara, Sokka und Toph fortführt. Doch der geplante Start am 10. Oktober 2025 konnte nicht eingehalten werden.
Auch das neue Release-Datum am 29. Januar 2026 konnte nicht eingehalten werden – und so wurde als finaler Termin der 8. Oktober 2026 festgelegt. Im Dezember 2025 entschieden sich die Verantwortlichen bei Paramount dann, den Kinostart komplett zu streichen – natürlich sehr zum Unmut der Fans. Doch das Drama um „Avatar Aang: Der Herr der Elemente“ war noch nicht vorbei, denn 2026 kam es zu einem Leak und der Film gelangte ins Netz.
Seit dem 25. Juli 2026 kann man den Film jetzt auch endlich ganz legal bei Paramount+ streamen. Und trotz all des Chaos im Vorfeld kann ich eine sehr direkte Empfehlung aussprechen, auch wenn es natürlich weiterhin schmerzt, dass es das Fantasy-Abenteuer jetzt doch nicht auf die große Leinwand geschafft hat – und die Fans damit um die Chance gebracht wurden, die Serie endlich einmal angemessen zu zelebrieren.
Darum geht es in "Avatar Aang: Der Herr der Elemente"
13 Jahre sind vergangen seit dem Sieg über Feuerlord Ozai. Inzwischen leben Avatar Aang (Stimme im Original: Eric Nam) und seine langjährigen Weggefährten Katara (Jessica Matten), Sokka (Román Zaragoza), Toph (Dionne Quan) und Zuko (Steven Yeun) in Republica, einer neu gegründeten Stadt, in der Angehörige aller vier Nationen friedlich zusammenleben. Wasser-, Erd-, Feuer- und Luftbändiger teilen sich hier erstmals seit dem vom Feuervolk begonnenen Krieg einen gemeinsamen Lebensraum. Doch ein Missstand konnte weiterhin nicht gerade gerückt werden: Aang ist weiterhin der letzte bekannte Luftbändiger.
Das ändert sich, als Aang eines Tages im Eis auf den geheimnisvollen Tagah (Dave Bautista) stößt, denn bei diesem handelt es sich um einen uralten Luftbändiger. Gemeinsam macht sich das Duo auf, die längst vom Aussterben bedrohte Kultur des Luftvolks wiederzubeleben. Doch dafür benötigen sie ein mächtiges Artefakt, auf das auch die Gruppierung „Die Verleugneten“ ein Auge geworfen hat. Um ihre eigenen Pläne zu verwirklichen, setzen die mysteriösen Gegner alles daran, Aang und Tagah zuvorzukommen.
Ein nostalgisches Wiedersehen, das Fans glücklichen machen wird
Eine Sache sei sofort klargestellt: „Avatar Aang: Der Herr der Elemente“ erfüllt definitiv Wünsche der Fans. Allein schon endlich das erwachsene Team Avatar nach all den Jahren noch einmal zu sehen, dürfte für ausgelassene Jubelschreie sorgen. Doch auch darüber hinaus ist die Fortführung der Serie durchaus gelungen. Gerade der neue Animationsstil ist nach kurzer Eingewöhnungsphase wirklich schick anzuschauen – und kann gerade in den eindrucksvollen Action-Sequenzen voll punkten.
Zudem werden auch einige Themen aus dem Original weitergedacht: Aangs Schuldgefühle, als einziger Luftbändiger überlebt zu haben, bringen den Plot überhaupt erst ins Rollen – und erklären sogar einige drastische und hitzköpfige Handlungsentscheidungen des doch eigentlich inzwischen so abgeklärten jungen Mannes. Und auch die Beziehung zwischen Aang und Katara wird noch einmal vertieft – logisch, schließlich sind die beiden inzwischen sogar verheiratet.
Einen Wermutstropfen gibt es aber dennoch: „Avatar Aang: Der Herr meeres: Der Herr der Elemente“ ist trotz einer Laufzeit von 99 Minuten merklich zu kurz geraten. Die Handlung fühlt sich stellenweise sehr sprunghaft und gehetzt an. Gerade dem manischen Bösewicht Tagah (Dave Bautista) hätte gerne noch etwas mehr Zeit eingeräumt werden können – auch um seinen Plan etwas deutlicher zu formulieren und ihn als neuen Schurken etwas greifbarer zu machen. Und sicherlich hätten auch die Fans nichts gegen ein bis zwei weitere emotionale Szenen gehabt, in denen noch einmal die wunderbare Chemie zwischen den Figuren heraufbeschworen worden wäre.
Bleibt zu hoffen, dass die Pläne für eine Fortsetzung nun doch noch realisiert werden - und wir in Zukunft vielleicht doch noch das Vergnügen haben, eine „Avatar Aang: Der Herr der Elemente“-Fortführung im Kino zu genießen. Ein anderes spannendes Fantasy-Projekt ist nach einem heftigen Bieter-Wettstreit inzwischen bei Sony gelandet. Wer mehr darüber lesen will, klickt einfach hier:
Bieterkrieg entschieden: Eines der berühmtesten Märchen aller Zeiten soll neu verfilmt werden – aber mit einem gewaltigen Twist!*Bei diesem Link handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.