Eine Kindertagesstätte könnte niemals ein Ziel für konsequenten Diebstahl sein? Falsch gedacht, denn heute Abend könnt ihr mit „Fang mich doch!“ einem Hochstapler folgen, der vor nichts zurückschreckt und sich die Gunst der Anwohner erschwindelt.
"Fang mich doch": Georg will eine Kindertagesstätte übers Ohr hauen
Mit „Fang mich doch!“ könnt ihr heute Abend um 20:15 Uhr im ZDF die Geschichte von Georg (Jan Krauter) verfolgen. Dieser will nämlich seine Tochter mit Epilepsie an einer Leipziger Kita anmelden. Das Problem: Er selbst ist arbeitslos und seine Frau Mara (Pina Bergemann) eine Putzfrau.
Dennoch bewirbt sich Georg mit gefälschtem Lebenslauf und geschöntem Auftreten bei der Kita. Er gewinnt rasch das Vertrauen der Beteiligten sowie der Anwohner und „kümmert“ sich um die Kasse, die eine halbe Million Euro umfasst. Doch allmählich droht sein Plan nach hinten loszugehen.
"Fang mich doch!" basiert auf einer wahren Geschichte
„Fang mich doch!“ basiert auf einer wahren Geschichte, von der Drehbuchautorin Elke Rössler „sofort begeistert“ war. Als sie erstmals davon hörte, stellte sie sich Fragen, die sie schließlich im Film verarbeitete: „Wie kann es sein, dass die Elternschaft einer Kita sich so ausnehmen und über den Tisch ziehen lässt? [...] Wie kann es sein, dass niemand der Eltern etwas gemerkt hat?“
Auch Hauptdarsteller Jan Krauter setzt sich im ZDF-Interview mit Georg auseinander – einer Rolle, die durch ihre Taten zugleich sympathisch und verachtenswert wirkt. „Georgs Blick ist immer in die Ferne gerichtet, sucht immer etwas Besseres. Dabei übersieht er in Gänze das, was er bereits direkt vor der Nase hat“, beschreibt Krauter die Faszination der Figur. „Davor sind wir, glaube ich, alle nicht gefeit. Georgs Geschichte könnte dazu inspirieren zu prüfen, wie viel von den eigenen Wünschen nicht eigentlich nur von jenen vorgegeben ist, die deren Erfüllung verkaufen.“
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