Es sah alles so gut aus: Mit „Superman“ im Kino und den Serien „Creature Commandos“ und „Peacemaker“ auf den heimischen Bildschirmen hatte das neue DC-Universum (DCU) einen sehr ordentlichen Start hingelegt. Doch dann konnte der zweite DCU-Kinofilm „Supergirl“ weder bei der Kritik noch an den Kinokassen überzeugen: Von FILMSTARTS gab es nur enttäuschende 2,5 von 5 Sternen, und am Box Office spielte der mindestens 170 Millionen Dollar teure Film gerade mal 126,4 Millionen Dollar ein – ein klarer Flop.
Da überrascht es wenig, dass DC-Mutterkonzern Warner schon früh die Reißleine zog und „Supergirl“ in den USA bereits einen Monat (!) nach Kinostart als kostenpflichtiges Premium-Video-On-Demand veröffentlichte. Doch auch die Auswertung im Streaming-Abo lässt nicht lange auf sich warten: Wie Warner nun per Pressemitteilung bekannt gegeben hat, wird „Supergirl“ bereits ab dem 10. September 2026 beim hauseigenen Streamingdienst HBO Max zur Verfügung stehen – also weniger als drei Monate nach Kinostart.
Damit gibt es dann für alle, die HBO Max oder den gleichnamigen Channel bei Amazon Prime Video abonniert haben, die Möglichkeit, ohne Aufpreis bei „Supergirl“ reinzuschauen und sich selbst ein Bild zu machen. Wie die FILMSTARTS-Wertung von 2,5 Sternen zeigt, ist „Supergirl“ ja kein schlechter Film – nur eben ein „ausgesprochen generischer Superhelden-Blockbuster ohne wirkliche eigene Identität, der über die für Genre-Verhältnisse kurze Laufzeit von 108 Minuten aber dennoch leidlich gut unterhält“, wie DC-Experte Julius Vietzen im Fazit seiner Kritik schreibt.
„Supergirl“ basiert auf dem Comic „Supergirl: Woman Of Tomorrow“ von Tom King und Bilquis Evely und erzählt im Grunde genommen dieselbe Geschichte, selbst wenn sich der Film inhaltlich und visuell immer wieder von der Vorlage abhebt: Im Mittelpunkt steht Kara Zor-El alias Supergirl (gespielt von „House Of The Dragon“-Star Milly Alcock), die anders als ihr Cousin Superman (David Corenswet) den Untergang ihrer kryptonischen Heimatstadt Argo als Jugendliche selbst miterlebt hat.
Dementsprechend hat sie auch als junge Erwachsene noch daran zu knabbern und lässt sich anlässlich ihres 23. Geburtstags lieber volllaufen, statt der jungen Ruthye (Eve Ridley) zu helfen, deren Eltern von Briganten-Anführer Krem (Matthias Schoenaerts) getötet wurden. Erst als Krem auch noch Supergirls Raumschiff stiehlt und ihren Hund Krypto vergiftet, schließt sich Kara der Rachemission von Ruthye an – denn Krem verfügt über das einzige Gegenmittel...
Aktuell sieht übrigens alles danach aus, als könnte das DCU den Rückschlag durch den „Supergirl“-Flop gut wegstecken. Denn die neue Serie „Lanterns“ kommt bisher richtig gut beim Publikum an, wie auch die starken Zahlen der Auftaktfolge beweisen:
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