Lange Zeit gab es ihn nur gekürzt, jetzt erscheint er uncut: Einer der besten Actionfilme der 90er – so ein Spektakel hat man selten gesehen!

Lange Zeit wurde er in Deutschland nur geschnitten veröffentlicht, mittlerweile wurde die Uncut-Version jedoch von der FSK ab 16 Jahren freigegeben – und erscheint in wenigen Tagen nun neu auf Blu-ray und DVD.

Master der Shaolin“ hat gleich drei, vier hochkarätige Namen vorzuweisen, die alle Fans zünftiger Handkanten-Action aus Hongkong hellhörig werden lassen. So stand dafür nicht nur Martial-Arts-Legende Jet Li („Fearless“, „Unleashed“) vor der Kamera, sondern auch Ausnahmetalent Xie Miao, der dabei bereits im zarten Alter von gerade einmal zehn Jahren sein außergewöhnliches Können unter Beweis stellte – über drei Jahrzehnte bevor er als Hauptdarsteller des Klopper-Meisterwerks „The Furious in diesem Jahr sein wahrlich furioses Comeback im Kino feierte.

Die beiden geben ein Vater-Sohn-Duo für die Ewigkeit, das an Durchschlagskraft kaum zu überbieten ist – was am Ende aber auch zu großen Teilen den Männern hinter der Kamera zu verdanken ist. Regie führte der unter anderem für die legendäre Jackie-Chan-Sause „City Hunter“ bekannte Jing Wong, während Corey Yuen für die Actionchoreographien verantwortlich zeichnete. Yuen war Darsteller, Stunt-Koryphäe und Regisseur von Filmen wie „The Transporter“ und „Tage des Terrors“.

All dieses geballte Talent sorgte am Ende dafür, dass bei dem unter anderem auch als „The New Legend Of Shaolin“ und „Legend Of The Red Dragon“ bekannten Rachefilm ein kinetisch-überhöhtes Action-Feuerwerk herauskam, das für alle Fans von Wire-Fu – bei denen die Darsteller an Seilen hängen – ein absoluter Hochgenuss ist. Auch heute noch. Davon sollten sich Genre-Fans spätestens jetzt überzeugen. Denn „Master der Shaolin“ feiert am 11. September 2026 sein Heimkino-Comeback – komplett ungekürzt auf DVD* sowie auf Blu-ray*.

Die Action ist spektakulär choreographiert, mit ungemeiner Wucht inszeniert und hebt sich mit ihrem ungewöhnlichen Protagonisten-Duo auch vom Gros des Kung-Fu-Film-Einheitsbreis ab (der obige Trailer stimmt auf das Ganze schon ziemlich gut ein). Gepaart mit einer an die weltberühmte „Lone Wolf And Cub“-Reihe (hierzulande als „Okami“-Saga bekannt) erinnernden Story, macht das „Master der Shaolin“ am Ende zu einem Martial-Arts-Sammelsurium, bei dem verschiedenste Einflüsse auf beeindruckend stimmige Art und Weise zusammenfinden – und zwar schon ab dem Eröffnungsfight, der in anderen Filmen gut und gerne auch als großes Finale und Höhepunkt fungieren könnte.

David Rooney von Variety sprach seinerzeit von einem „packenden Rache-Spektakel“ und einem „Nonstop-Crowdpleaser“. Dem kann der Autor dieser Zeilen uneingeschränkt beipflichten. Denn von brennenden Baumstämmen bis hin zu Widersachern, die sich wie die Gegner in den „Asterix“-Filmen türmen – dem Wahnwitz und Ideenreichtum sind hier keine Grenzen gesetzt. Dem Unterhaltungswert ebenso nicht. In kaum einem 90er-Actionfilm ging es noch wilder, noch kreativer und noch spektakulärer zur Sache.

Master der Shaolin
Master der Shaolin
Starttermin 5. November 2001 | 1 Std. 35 Min.
Von Jing Wong, Corey Yuen
Mit Jet Li, Chingmy Yau Suk-Ching, Chen Sung-Yung
User-Wertung
2,9

Und das ist die Story von „Master der Shaolin“: Hung (Jet Li) hat es sich zur Aufgabe gemacht, im Auftrag der Gerechtigkeit gemeinsam mit seinem Sohn (Xie Miao) durch China zu ziehen, um Unterdrückung, Korruption und finstere Machenschaften zu durchkreuzen. Mit seinem festen Glauben an Ehre und dem unbändigen Drang, sich im Namen der Schutzlosen gegen die Obrigkeit aufzulehnen, bildete er seinen Nachkömmling aus, um ihn in seinen Schlachten tatkräftig zu unterstützen. Im Kampf gegen ihren neuesten Widersacher, der scheinbar mit nicht von dieser Welt stammenden Mächten für Unheil sorgt, braucht das Duo allerdings die Unterstützung von fünf furchtlosen Mönchen, deren Mut und Stärke das unbändige Böse bezwingen könnten...

Das ebenfalls überaus sehenswerte, bildgewaltige Comeback von Jet Li feiert in Kürze übrigens seine Deutschlandpremiere. Die wichtigsten Infos zum Martial-Arts-Epos, bei dem kein Geringerer als Yuen Woo-Ping („Drunken Master“) Regie führte, findet ihr hier:

Endlich kommt einer der Actionfilme des Jahres nach Deutschland – mit dem Comeback einer Martial-Arts-Legende

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Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Aufgewachsen mit den Filmen von Jackie Chan, geht bis heute kaum ein Kampfsport-Reißer an ihm vorbei – ob aus Hongkong, Indonesien oder England.
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