Nicht mal 3 Monate nach Kinostart: 170-Millionen-Dollar-Blockbuster ab sofort im Streaming-Abo verfügbar

„Supergirl“ ist ein bitterer Flop für Warner und DC: Einem Budget von mindestens 170 Millionen Dollar steht ein Einspielergebnis von nur rund 126 Millionen Dollar gegenüber. Wenige Wochen nach Kinostart gibt es so nun die Premiere im Streaming-Abo.

Es sah alles so gut aus: Mit „Superman“ im Kino und den Serien „Creature Commandos“ und „Peacemaker“ auf den heimischen Bildschirmen hatte das neue DC-Universum (DCU) einen sehr ordentlichen Start hingelegt. Doch dann konnte der zweite DCU-Kinofilm „Supergirl“ weder bei der Kritik noch an den Kinokassen überzeugen: Von FILMSTARTS gab es nur enttäuschende 2,5 von 5 Sternen, und am weltweiten Box Office spielte der mindestens 170 Millionen Dollar teure Film gerade mal 126,4 Millionen Dollar ein – ein klarer Flop.

Da überrascht es wenig, dass DC-Mutterkonzern Warner schon früh die Reißleine zog und „Supergirl“ in den USA bereits einen Monat (!) nach dem Kinostart Ende Juni 2026 als kostenpflichtiges Premium-Video-On-Demand veröffentlichte. Doch auch die Auswertung im Streaming-Abo ließ nicht lange auf sich warten: Denn ab sofort steht Supergirl“ beim Streamingdienst HBO Max zur Verfügung – also weniger als drei Monate nach Kinostart.

Damit gibt es nun für alle, die HBO Max oder den gleichnamigen Channel bei Amazon Prime Video abonniert haben, die Möglichkeit, ohne Aufpreis bei „Supergirl“ reinzuschauen und sich selbst ein Bild zu machen.

Wie die FILMSTARTS-Wertung von 2,5 Sternen zeigt, ist „Supergirl“ ja kein schlechter Film – nur eben ein „ausgesprochen generischer Superhelden-Blockbuster ohne wirkliche eigene Identität, der über die für Genre-Verhältnisse kurze Laufzeit von 108 Minuten aber dennoch leidlich gut unterhält“, wie DC-Experte Julius Vietzen im Fazit seiner Kritik schreibt.

Supergirl
Supergirl
Von Craig Gillespie
Mit Milly Alcock, Matthias Schoenaerts, Eve Ridley
Starttermin 25. Juni 2026
User-Wertung
3,0
Filmstarts
2,5
Vorführungen (3)

„Supergirl“ basiert auf dem Comic „Supergirl: Woman Of Tomorrow“ von Tom King und Bilquis Evely und erzählt im Grunde genommen dieselbe Geschichte, selbst wenn sich der Film inhaltlich und visuell immer wieder von der Vorlage abhebt: Im Mittelpunkt steht Kara Zor-El alias Supergirl (gespielt von „House Of The Dragon“-Star Milly Alcock), die anders als ihr Cousin Superman (David Corenswet) den Untergang ihrer kryptonischen Heimatstadt Argo als Jugendliche selbst miterlebt hat.

Dementsprechend hat sie auch als junge Erwachsene noch daran zu knabbern und lässt sich anlässlich ihres 23. Geburtstags lieber volllaufen, statt der jungen Ruthye (Eve Ridley) zu helfen, deren Eltern von dem Briganten-Anführer Krem (Matthias Schoenaerts) getötet wurden. Erst als Krem auch noch Supergirls Raumschiff stiehlt und ihren Hund Krypto vergiftet, schließt sich Kara der Rachemission von Ruthye an – denn Krem verfügt über das einzige Gegenmittel...

Aktuell sieht übrigens alles danach aus, als könnte das DCU den Rückschlag durch den „Supergirl“-Flop gut wegstecken. Denn die neue DC-Serie „Lanterns“ kommt bisher richtig gut beim Publikum an, wie auch die starken Zahlen der Auftaktfolge beweisen:

9,3 Millionen Views in nur 3 Tagen: Diese neue Science-Fiction-Serie begeistert nicht nur die Kritik, sondern ist auch ein echter Hit

Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits zuvor auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.

*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision.

Julius Vietzen
Julius Vietzen
-Senior-Redakteur
Egal, ob "Joker", "The Batman" oder "The Dark Knight", egal, ob DCEU, Arrowverse oder das mit "Superman" gestartete DCU: Julius behält auch im DC-Multiversum den Überblick.
Ähnliche Nachrichten
Das könnte dich auch interessieren