Das neue DC-Universum hat nach dem Kino-Flop von „Supergirl“ direkt wieder zurück in die Spur gefunden. Dieses Fazit lässt sich spätestens nach der fünften Folge von „Lanterns“ ziehen. Denn nicht nur hat die DCU-Serie ab der ersten Folge für hervorragende Abrufzahlen gesorgt. Die neuen Episoden werden in Fankreisen auch heiß diskutiert, es werden Theorien gesponnen und Ideen ausgetauscht – und die heute veröffentlichte fünfte Episode von „Lanterns“ scheint dabei für viele der bisherige Höhepunkt zu sein. Das geht sogar so weit, dass manche Fans beim Schauen glaubten, bereits das Staffelfinale vor sich zu haben!
"Lanterns" Folge 5 begeistert die Fans
„Ich dachte kurz, dass es das Staffelfinale ist, weil diese Folge durchaus das Zeug dazu hätte“, lautet so einer der Kommentare mit den meisten Upvotes in der Diskussion der neuen Episode im Reddit r/television. Auch in anderen Kommentaren findet sich diese Mischung aus Überraschung und Begeisterung für die neue Folge, die mit einer Durchschnittswertung von 9,2 von 10 auch die bisher bestbewertete in der IMDb ist.
Das ist einerseits dem Feuerwerk zu verdanken, das die Serienverantwortlichen um Showrunner Chris Mundy, Regisseurin Geeta Vasant Patel und Drehbuchautor Justin Britt-Gibson hier abbrennen. „Lanterns“ Episode 5 ist fraglos die bisher spektakulärste und actionreichste Folge der Serie. Gleichzeitig kommt in dieser Folge aber auch der bisher wichtigste Handlungsstrang der Serie zu einem überraschend frühen Ende – Achtung, es folgen Spoiler.
Das steckt hinter der Verwirrung um das "Staffelfinale"
Denn in „Lanterns“ geht es seit der zweiten Folge um die Suche nach dem Manhunter, einem außerirdischen Wesen, das in dem Städtchen Rushville im US-Bundesstaat Nebraska Zuflucht gesucht hat. Nachdem es in Folge 4 den entscheidenden Hinweis auf die Identität des Manhunters gab, endet Episode 5 mit dem Tod des Aliens und der Entscheidung von Green-Lantern-Anwärter John Stewart (Aaron Pierre), doch nicht in die Fußstapfen seines Mentors Hal Jordan (Kyle Chandler) zu treten.
Das wäre durchaus ein geeigneter Endpunkt für „Lanterns“ Season 1 – doch es gibt ja noch eine zweite Zeitebene!
Denn „Lanterns“ spielt nicht nur im Jahr 2016, sondern auch zehn Jahre später und hat bereits am Ende der ersten Episode einen Vorgeschmack darauf gegeben, was uns 2026 erwartet, ebenso wie der Trailer zu Folge 6. FILMSTARTS-DC-Experte Julius Vietzen hat die nächsten beiden Episoden bereits gesehen – und ohne zu viel zu verraten: Auch auf der zweiten Zeitebene gibt es noch einige Überraschungen zu erleben.
Das Weiterschauen lohnt sich also für alle, die aufgrund des vermeintlichen Staffelfinales verwirrt sind – und für alle, die noch überhaupt nicht in „Lanterns“ reingeschaut haben, natürlich sowieso! Mehr dazu erfahrt ihr auch in unserer Kritik zu „Lanterns“:
Lohnt sich "Lanterns"? So gut ist die neue DC-Serie nach "Superman" und "Supergirl"