„Hacked - Kein Leben ist sicher“ (Originaltitel: „I.T.“) ist kein großes Glanzlicht des Genres. Solide Thriller-Unterhaltung wird aber allemal geboten, wenn der lange als James Bond (u.a. „GoldenEye“ und „Die Welt ist nicht genug“) die Leinwände erhellende Pierce Brosnan hier plötzlich in eine haarsträubende Situation gerät.
Tele 5 zeigt „Hacked - Kein Leben ist sicher“ am heutigen 22. September 2026 um 20.15 Uhr. Eine Wiederholung folgt noch in derselben Nacht um 2.20 Uhr. Alternativ könnt ihr den Titel derzeit gratis und ohne Abo bei den Streaming-Services Joyn* und Plex schauen. Wer bereit ist, ein paar Euro zu investieren, kann auf Blu-ray und DVD* oder Video-on-Demand ausweichen:
Falls ihr ein Abo von Amazon Prime Video haben solltet, könnt ihr den Thriller unter dem obigen Link übrigens ebenfalls ohne Aufpreis streamen. Dazu müsst ihr euch lediglich für den siebentägigen Gratis-Test des Kabel-Eins-Classics-Channels* anmelden. Sofern ihr vor Ablauf des Probezeitraums nicht wieder stornieren wollt, werden im Anschluss daran 3,99 Euro pro Monat fällig.
Cowboy gegen Klischee-Bösewicht
Wie eingangs angedeutet, könnt ihr euch von „Hacked - Kein Leben ist sicher“ durchaus adäquat unterhalten lassen, solange ihr kein das Sujet erneuerndes Meisterwerk erwartet. In der FILMSTARTS-Kritik gibt es solide 3 von möglichen 5 Sternen für den Film von „Stirb langsam 5“- und „Der Flug des Phoenix“-Regisseur John Moore.
Die große Stärke des Streifens ist die Figur des so gut wie zuvor schon lange nicht mehr aufspielenden Pierce Brosnan. Der 007-Star gibt auf souveräne Weise eine Art Old-School-Cowboy in einer zunehmend digitalen Welt. Sein charismatischer Mike ist zwar Besitzer eines supermodernen Smart-Homes, kann darin aber ohne die Hilfe seiner von Anna Friel („Ohne Limit“) ähnlich erstklassig interpretierten Ehefrau nicht einmal die Kaffeemaschine eigenständig bedienen. Der Charakter macht nicht nur Spaß, er illustriert auch auf clevere Weise den im Laufe der Handlung – mit dem Haus als Metapher! – immer wieder zum Thema werdenden Widerstreit zwischen analoger Nostalgie und digitaler Zukunft.
Im Gegensatz zu Brosnan hat der den Antagonisten gebende James Frecheville aus „Peaky Blinders“ nicht so viel Glück mit seiner Rolle. Der von ihm verkörperte Hacker ist den Drehbuchautoren William Wisher („Terminator 2“) und Daniel Kay („Pay The Ghost“) längst nicht so überzeugend gelungen wie der Held der Geschichte. Denn die Figur kommt über weite Strecken wie ein wandelndes Klischee und ohne einen mehr Authentizität versprechenden Hauch von Ambivalenz daher.
Das fängt schon bei seiner abgedunkelten, allein von ein paar flimmernden PC-Bildschirmen beleuchteten Behausung an. Da bereits sehr früh klar wird, dass dieser Ed ein Psychopath sein muss, sind die Sympathien des Publikums schnell verteilt. Obendrein war die sich einschleichende, platte Technikfeindlichkeit schon 2016, dem Erscheinungsjahr von „Hacked“, einfach nicht mehr zeitgemäß.
In weiteren wichtigen Parts erwarten euch Stefanie Scott aus den Horrorhits „Insidious 3+4“, der leider nur ein Jahr nach Erscheinen des Films verstorbene Schwede Michael Nyqvist („John Wick“, „Stieg Larssons Millennium-Trilogie“), Adam Fergus („The Professor And The Madman“) und Clare-Hope Ashitey aus Staffel 3 von „Das Rad der Zeit“.
"Hacked": Das ist die Story
Im Leben von Mike Regan (Pierce Brosnan) lief alles nach Plan. Nicht nur ist er glücklich mit Rose (Anna Friel) verheiratet, hat eine wunderbare 17-jährige Tochter (Stefanie Scott) und ein schönes Heim. Auch beruflich könnte es kaum besser laufen. Denn Mikes Firma steht kurz davor, die Luftfahrtindustrie zu revolutionieren.
Als bei einer immens wichtigen Präsentation vor Geschäftspartnern plötzlich IT-Probleme auftreten, bekommt ausgerechnet die Aushilfskraft Ed Porter (James Frecheville) das Ganze schnell wieder in den Griff. Mike gibt ihm daraufhin nicht nur einen festen Job, sondern lässt ihn auch sein eigenes Haus technologisch auf Vordermann bringen. Danach darf Ed sogar noch zum Grillabend der Regans bleiben.
Ed versteht Mikes Höflichkeit allerdings falsch und hält sich nun für den neuen besten Freund seines Chefs. Als dieser den immer aufdringlicher werdenden Angestellten dann zuerst aus seiner Privatsphäre verbannt und bald darauf auch noch entlässt, nutzt der seine Hacker-Fähigkeiten, um der Familie das Leben zur Hölle zu machen …
Einer der besten (und spaßigsten!) Filme mit Pierce Brosnan ist seit kurzem endlich in 4K-Qualität fürs Heimkino zu haben. Im folgenden Artikel erfahrt ihr alle wichtigen Details:
Einer der unterhaltsamsten Sci-Fi-Blockbuster der 90er kehrt zurück: 100-Millionen-Dollar-Superstar-Vehikel erscheint erstmals in 4K!*Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links oder beim Abschluss eines Abos erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.