Im Mittelpunkt von „Plan F“ stehen die Schwestern Franka (Bärbel Schwarz) und Maya (Ursula Renneke), die sich für sehr unterschiedliche Lebensentwürfe entschieden und dabei voneinander entfremdet haben. Franka führt ein lautes und wildes Leben in Berlin. Sie ist Punk und nimmt jede Party mit. Maya ist in Brandenburg bei den Eltern geblieben, wo alles betont leise ist, man Gummistiefel trägt und täglich zusammen Kaffee trinkt. Doch obwohl ihre Schwester absolut keine Lust auf Veränderung hat, beschließt Franka eines Tages, sie zu „retten“.
Ob sie das überhaupt möchte, spielt in Frankas Plan zunächst keine besonders große Rolle. Maya muss mit in die Hauptstadt, und so beginnt eine Reise, die sie beide von Brandenburg bis mitten hinein ins Berliner Nachtleben führt. In einer Nacht, in der viel gelacht und gestritten wird, brechen nicht nur alte Konflikte auf. Denn nach und nach wird deutlich, dass nicht nur Maya feststeckt, sondern auch Franka keine Ahnung hat, wo ihr eigenes Leben sie hinführen soll.
Ab Januar 2027 im Kino
„Plan F“ startet am 21. Januar 2027 in den deutschen Kinos. Wie der deutsche Verleih UCM.ONE, der über sein auf Independent-Kino spezialisiertes Label Darling Berlin den Kinostart verantwortet, mitteilt, bezeichnet Regisseurin Ina Balon ihr Spielfilmdebüt selbst als eine „Liebeserklärung an das Scheitern“. Und die kam bei der Weltpremiere ausgesprochen gut an. Diese fand bereits im Herbst 2025 bei den 59. Internationalen Hofer Filmtagen statt, wo Balon gleich doppelt ausgezeichnet wurde. Sie erhielt sowohl den Friedrich-Baur-Goldpreis als auch den Hofer Kritikerpreis für die Beste Regie. Im Laufe des Jahres 2026 folgen weitere Festivalaufführungen. So ist „Plan F“ unter anderem diesen Monat beim Willkommen Zuhause Filmfestival in Bernau bei Berlin zu sehen, bevor Anfang 2027 der erwähnte reguläre Kinostart folgt.
Neben Bärbel Schwarz und Ursula Renneke sind dann unter anderem noch Jörg Malchow („Babylon Berlin“) und Florian Stetter („Die geliebten Schwestern“) vor der Kamera zu sehen.