Es ist die Horror-Sensation des Jahres: Mit einem Budget von gerade einmal 750.000 US-Dollar konnte „Obsession – Du sollst mich lieben“ weltweit mehr als 500 Millionen US-Dollar einspielen. Doch der Film von Curry Barker ist nicht nur an den Kinokassen extrem erfolgreich, sondern darüber hinaus auch eine absolut grandiose Seherfahrung – nicht von ungefähr gab es in der offiziellen FILMSTARTS-Kritik 4,5 von 5 möglichen Sternen.
Dass „Obsession“ derart unter die Haut geht, liegt nicht zuletzt an den grandiosen schauspielerischen Leistungen. Allen voran liefert Shootingstar Inde Navarrette als Nikki eine absolut denkwürdige Performance ab und deckt dabei eine emotionale Bandbreite ab, die wahrlich oscarwürdig ist. Damit die 25-Jährige auch ihr ganzes Können entfesseln konnte, hat sie im Vorfeld eine ungewöhnliche Entscheidung getroffen.
Keine Freundschaften beim Dreh schließen!
Kürzlich fand eine Sondervorführung von „Obsession“ im Fine Arts Theatre in Beverly Hills statt. Im Anschluss an das Screening trafen sich Curry Barker und Inde Navarrette auf der Bühne, um über den Film und dessen Entstehung zu sprechen. Barker kam dabei nicht umhin, sich noch einmal ausdrücklich bei Navarrette für ihren Einsatz zu bedanken:
„Auf der anderen Seite der Kamera stehen viele Menschen, und von ihr zu verlangen, sich vor all diesen Leuten zum Narren zu machen, war schon eine große Entscheidung“, so Barker. Gleichzeitig erklärte der Regisseur, wie es ihm gelungen sei, trotz der bedrückenden Stimmung des Films eine angenehme Atmosphäre am Set zu schaffen: „Wir wollten es spielerisch halten.“
Dem stimmte auch Inde Navarrette zu und erklärte daraufhin, welche Entscheidung sie getroffen hatte, um für die anspruchsvolle Rolle in „Obsession“ wirklich aufs Ganze zu gehen:
„Was ich an einem Set noch nie zuvor gemacht hatte. Ich sagte mir: 'Ich will keine Freundschaften schließen'. Das lag nicht daran, dass ich ein Miststück oder ein Arschloch sein wollte. Es ging einfach darum: 'Ich will mich voll auf die Arbeit konzentrieren und der Rolle gerecht werden. Ich habe das Gefühl, das ist meine erste Chance, meine schauspielerische Bandbreite zu zeigen. Ich hatte Angst, dass ich – wenn ich erst einmal enge Freundschaft geschlossen hätte – davor zurückschrecken würde, die Gefühle anderer zu verletzen, nur weil ich mich für eine bestimmte Szene kurz zurückziehen oder sammeln musste.'“
Ein Entschluss, der sich – wie gesagt – definitiv gelohnt hat, denn Inde Navarrette liefert in „Obsession“ eine der Performances des Jahres ab. Und auch wie es für die Schauspielerin danach weitergeht, steht bereits fest: Im „X-Men“-Reboot wird sie als Rogue zu sehen sein. Darüber hinaus ist sie auch in einem Sci-Fi-Thriller mit Aliens dabei. Was es damit genau auf sich hat, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:
Sie ist DER Shootingstar 2026 und macht als Nächstes einen Sci-Fi-Thriller mit Aliens – Apple hat dafür Millionen Dollar auf den Tisch gelegt!