Heute im TV: Das 150 Millionen Dollar teure Sequel zum besseren "Transformers" – Sci-Fi- & Monster-Action bis zum Abwinken!
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Ihr steht auf Katastrophen-Action, Roboter-Sci-Fi und Monsterfilme? Dann dürftet ihr damals von „Pacific Rim“ schwer begeistert gewesen sein. Ob dieses Gefühl sich beim Sequel „Pacific Rim 2: Uprising“ fortsetzt, könnt ihr heute im Free-TV sehen.

Von Oliver Kube

2013 machte der dreifache Oscar-Gewinner Guillermo del Toro („Shape Of Water“) mit „Pacific Rim“ den Blockbuster-Weltraumrobotern der „Transformers“ Konkurrenz. Viele Sci-Fi- und Kaiju-Fans feierten das Werk als die deutlich bessere (und cleverere!) Alternative zu den fast ausschließlich auf Krawall und Zerstörung gebürsteten Streifen von Michael Bay.

Fünf Jahre später folgte dann „Pacific Rim 2: Uprising“. Der Großteil des Casts kehrte in seinen angestammten Rollen zurück, nicht aber der Regisseur. Wie der damalige Kinonovize Steven S. DeKnight („Marvel's Daredevil“, „Jupiter's Legacy“) sich mit seiner Inszenierung des Sequels machte, erfahrt ihr weiter unten in diesem Artikel. Oder ihr schaltet zur Primetime einfach im Free-TV rein und seht es selbst:

Kabel Eins zeigt „Pacific Rim 2: Uprising“ am heutigen 28. September 2026 um 20.15 Uhr. Eine Wiederholung folgt noch in derselben Nacht um 1.25 Uhr. Alternativ könnt ihr euch das FSK-12-Spektakel aktuell gratis und ganz ohne Abo beim Streaming-Service Joyn* oder in den Flatrate-Programmen von Amazon Prime Video, WOW*, MagentaTV und Netflix anschauen:

"Total klasse" oder "absoluter Müll"?

Schaut doch mal hier auf FILMSTARTS in die zahlreichen Leserkritiken zu „Pacific Rim 2: Uprising“ rein: Dort gehen die Bewertungen so weit auseinander wie bei nur sehr wenigen großen Kinoprojekten. Von „absoluter Müll“ und „unglaublich schlecht“ bis hin zu „total klasse“ und „viel besser als der erste Teil“ reichen eure Meinungen. Da ist es nicht nur amüsant, sondern sogar irgendwie passend, dass die offizielle FILMSTARTS-Kritik durchschnittliche 2,5 von 5 möglichen Sternen vergibt.

Das hätte der biblische König Salomon wohl kaum ausgewogener arrangieren können als Rezensentin Antje Wessels. Im Fazit unserer Autorin heißt es: „An den detailverliebten Vorgänger kommt Steven DeKnights ‚Pacific Rim 2: Uprising‘ nicht annähernd heran. Immerhin bietet aber auch das manchmal etwas alberne Sequel einige technische Finessen und durchaus unerwartete Wendungen …“

Pacific Rim 2: Uprising
Pacific Rim 2: Uprising
Starttermin 22. März 2018 | 1 Std. 51 Min.
Von Steven S. DeKnight
Mit John Boyega, Scott Eastwood, Cailee Spaeny
Pressekritiken
1,9
User-Wertung
2,9
Filmstarts
2,5
Im Stream

Mit einem kolportierten Budget von 150 Millionen Dollar war Teil 2 in der Herstellung ungewöhnlicherweise sogar etwas „billiger“ als sein Vorgänger, der 190 Millionen verschlang. Das dürfte vor allem an den Fortschritten bei der CGI-Technik liegen, die in den fünf Jahren zwischen den Filmen gemacht wurden und die Abläufe schneller beziehungsweise einfacher machten. Während die um einen fiesen, machthungrigen Tech-Konzern erweiterte Prämisse nur wenig tiefschürfend ausgebaut wurde, sind die für solch einen Film so wichtigen Trickeffekte dennoch eher zwiespältig zu betrachten.

Die Animationen der Riesenmonster aus dem All und der ebenso gigantischen Roboter, mit denen die Menschen sich ihnen entgegenstellen, sind weiterhin sehr detailverliebt und entfalten auch die notwendige Wucht. Allerdings fehlt speziell den Robotern hier die Schwerfälligkeit, die sie im Auftakt noch so echt wirken ließ. Die wandelnden Blechbüchsen haben nun fast schon die Beweglichkeit der „Transformers“ und auch die Technik innerhalb ihres Cockpits wurde modernisiert. Das ist zehn Jahre nach der Handlung des Vorgängers natürlich nachvollziehbar. Für uns als Publikum kommt so allerdings der Charme des Handgemachten und Unperfekten abhanden, der „Pacific Rim“ noch eine angenehme Bodenständigkeit verliehen hatte.

Während die Zerstörungsszenen absolut beeindruckend und für uns als Zusehende erfreulich übersichtlich ins Bild gesetzt wurden, dürfte der Humor des Films wohl eher Geschmackssache sein. Irgendwie hat man bei den zotigen Sprüchen, die sich die Kämpfer hier in einer Tour leisten, nur selten das Gefühl, dass es tatsächlich um das Überleben der gesamten Menschheit geht. Fast könnte man glauben, die Herrschaften säßen lediglich vor einem Videospiel, das sich nach dem „Game Over“ jederzeit neu starten ließe. Wer wie der Autor dieser Zeilen den düsteren Unterton des Erstlings mochte, wird ihn hier definitiv vermissen.

Apropos: Falls ihr vor oder nach „Uprising“ zuerst oder noch einmal den ersten Teil anschauen möchtet, könnt ihr ihn aktuell ebenfalls ohne Aufpreis im Rahmen eures Flatrate-Abos bei Amazon Prime Video und/oder HBO Max streamen. Für ein paar Euro gibt es das Werk an gleicher Stelle natürlich auch als Video-on-Demand:

"Pacific Rim 2: Uprising": Das ist die Story

Vor zehn Jahren suchten riesige Monster die Erde heim. Von einer Alienrasse ausgesandt, sollten sie die Menschheit auslöschen. Mithilfe von Jaegern genannten, turmhohen Robotern konnten wir uns damals noch erfolgreich wehren. Doch nun sind die Angreifer zurück. Der rebellische Jaeger-Pilot Jake Pentecost (John Boyega), der im Krieg einst seinen legendären Vater Stacker verlor, befindet sich an vorderster Front.

Gemeinsam mit der erst 15-jährigen Hackerin Amara (Cailee Spaeny) und seinem ewigen Rivalen Lambert (Scott Eastwood) ist Jake bereit, seine Heimat vor dem Untergang zu retten. Doch dieses Mal richtet sich der Kampf nicht allein gegen außerirdische Untiere, sondern auch gegen die skrupellosen Pläne eines weltweit operierenden Technikkonzerns, der glaubt, mit dem Krieg gegen die Aliens Profit machen zu können …

Ein anderer Mega-Kinoerfolg soll nun endlich seine von Fans seit gefühlten Ewigkeiten erhoffte Fortsetzung erhalten. Im folgenden Artikel lest ihr alles Relevante über die neuesten Entwicklungen:

Es passiert wirklich: "World War Z 2" mit Brad Pitt kommt – und ein Deutscher übernimmt die Regie

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Oliver Kube
Oliver Kube
-Freier Autor & Kritiker
Oliver Kube taucht gern in immersive Zukunftswelten ein. Neben seiner Jugendliebe, dem "Star Trek"-Franchise, ist er u. a. von "Alien", "Solaris", "Ex Machina", "Children Of Men", "District 9", "Arrival", "Interstellar", "Sunshine" sowie natürlich "Dune" fasziniert.
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