"Würde es nicht erlauben": ARD-Schauspielerin (38) spricht sich knallhart gegen Kinderdarsteller im TV aus
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Heute ist sie eine deutsche Schauspiel-Ikone, doch ihre Karriere begann als Kind. Warum die ARD-Ikone heute nicht gut auf diese Zeit zu sprechen ist, erfahrt ihr hier.

Fotomontage: MDR/MadeFor Film/Steffen Junghans & Screenshot: MDR
Von Maximilian Günther

Cornelia Gröschel ist eine der bekanntesten Schauspielerinnen Deutschlands – als „Tatort“-Ermittlerin sehen ihr regelmäßig Millionen von Menschen bei der Arbeit zu. Was viele Fans gar nicht wissen: Die 38-Jährige steht seit ihrer Kindheit vor der Kamera. Warum sie heute extrem kritisch auf ihre Vergangenheit als Kinderstar blickt, verrät sie im Interview.

"Tatort"-Ikone blickt kritisch auf ihre Vergangenheit als Kinderstar zurück

Cornelia Gröschel war bei der Talkshow „Riverboat“ zu Gast und wurde dort auf ihre Karriere als Kinderschauspielerin angesprochen. Dafür wurde eine Szene eingeblendet, in der die 38-Jährige als kleines Mädchen in der Krankenhausserie „In aller Freundschaft“ zu sehen war. Allerdings ist sofort spürbar, dass Gröschel sich nicht über den Rückblick freut, sondern stattdessen Schmerz in ihrem Blick liegt.

So jung war Cornelia Gröschel (links) in einer ihrer ersten Rollen! Screenshot: MDR
So jung war Cornelia Gröschel (links) in einer ihrer ersten Rollen!

Überraschend offen gibt sie zu: „Ich sehe ein kleines Mädchen, was wahnsinnig zerbrechlich ist, was genommen wurde und vor die Kamera gestellt wurde, weil diese Zerbrechlichkeit so schön anzusehen ist.“ Gröschel sei zwar dankbar für ihre Berufserfahrung, aber trotzdem sei nicht alles rosig: „Ich habe gearbeitet, seit ich 10 Jahre alt war. Das hat auch bei mir Spuren hinterlassen.“

"Würde es meinem Kind nicht erlauben!": Cornelia Gröschel spricht sich klar gegen Kinderschauspieler aus

Die Schauspiel-Ikone, die bereits in 14 „Tatort“-Filmen die Hauptrolle spielte, hat heute eine ganz klare Meinung zu dem Thema: Wenn es nach ihr geht, gehören Kinder nicht vor die Kamera! „Ich bin selber gerade Mutter geworden und ich würde meinem Kind nicht erlauben, zu drehen“, so das Urteil der 38-Jährigen.

Gröschel findet, dass Film- und Seriensets kein angemessener Ort für junge Kinderseelen seien: „Wir haben am Set nicht die Kapazität, wirklich Rücksicht zu nehmen auf das, was ein Kind braucht.“ Für sie sei das Schauspiel deshalb ganz klar ein Erwachsenenjob, da Kinder vor der Kamera funktionieren müssen, egal ob sie wirklich Lust hätten oder nicht. Auch bei ihr sei es so gewesen: „Ich habe halt funktioniert.“

Auch spannend: Dieses unglaubliche Jubiläum steht dem „Tatort“ bald hervor!

Maximilian Günther
Maximilian Günther
-Redakteur, TV-STARTS
Als Kind der 2000er zum passionierten TV-Junkie erzogen. Trash-TV-Connaisseur mit Herz für Underdogs. Guilty Pleasures: GNTM & Temptation Island.
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