Man mag von der „Expendables“-Reihe halten, was man will. Eines aber kann man Hauptdarsteller und Regisseur Sylvester Stallone jedoch nicht vorwerfen: Nicht alles unternommen zu haben, um die Action-Aficionados vergangener Tage mit reichlich Starpower in Erinnerungen schwelgen zu lassen. Unter anderem gaben sich hier Genre-Größen wie Arnold Schwarzenegger, Bruce Willis, Chuck Norris, Jean-Claude Van Damme, Jet Li, Dolph Lundgren, Harrison Ford und Mel Gibson die Klinke in die Hand. Und das ist nur ein Teil der gigantischen Testosteron-Riege, die es in der Söldner-Saga gehörig krachen lässt.
Doch selbst nach immerhin vier Filmen, in denen die Besetzung auch ein wenig durchgemischt und erweitert wurde, gibt es zwangsläufig noch einige prominente Genre-Größen, die außen vor gelassen wurden. Eine solche gab in der Vergangenheit immer wieder zu Protokoll, ein Rollenangebot zwar erhalten, dieses am Ende aber ausgeschlagen zu haben. Das stellt Sylvester Stallone nun richtig.
Steven Seagal hat "gebettelt", um in "The Expendables" dabei zu sein!
Im Podcast „The Rest Is Entertainment“ wurde der „Rocky“- und „Rambo“-Star von Host Marina Hyde nun darauf hingewiesen, dass Steven Seagal in der Vergangenheit immer wieder betonte, zwar eine Rolle in der Action-Reihe angeboten bekommen zu haben, diese am Ende jedoch nicht annahm. Nun erzählt Sly seine Version der Geschichte.
„Bitte!“, entgegnet der inzwischen 80-Jährige auf jene offenbar nicht ganz der Wahrheit entsprechende Aussage. „Sagen wir einfach, er war nicht zur Party eingeladen“, schmunzelt Stallone schließlich und ergänzt: „Mein Gott. Im Ernst? Er hat uns eine Absage erteilt? Wie wäre es, wenn ich euch sage, dass er darum gebettelt hat, dabei zu sein. Gebettelt!“
Er habe keine Ahnung, was den „Alarmstufe: Rot“-Star zu einer derartigen Lüge bewogen haben könnte. Auch wenn die beiden durchaus auch mal aneinander gerieten, böses Blut gebe es zwischen ihnen nämlich keines. Gut genug, um gemeinsame Sache für „The Expendables“ zu machen, scheint ihr Verhältnis letzten Endes aber ebenfalls nicht zu sein.
Während nun Aussage gegen Aussage steht, scheint Stallones Version des Ganzen am Ende natürlich plausibler. Schließlich ist er im Kino sowie mittlerweile auch im Streaming immer noch höchst erfolgreich, während Seagal – der mittlerweile russischer Staatsbürger ist und vorwiegend in Russland lebt – seit geraumer Zeit nur noch für billige Direct-to-Video-Gurken vor der Kamera steht. Sein letzter Film ist zudem schon einige Jahre her.
Manche von Seagals Filmen sind übrigens sogar so schlecht, dass sich im Nachhinein sogar einige seiner Co-Stars dafür schämen. Etwa eine aus der „Harry Potter“-Saga bekannte Schauspielerin, die mit ihm gemeinsam „Shadow Man - Kurier des Todes“ drehte:
"Er war erschreckend schlecht": Oscarnominierter "Harry Potter"-Star bereut seinen Film mit Steven Seagal