62 Jahre nach der gefeierten Disney-Verfilmung: Legendäre Fantasy-Buchreihe wird zur Serie – die der Vorlage viel mehr gerecht werden soll
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Über sechs Jahrzehnte nachdem Disney mit „Mary Poppins“ einen seiner bis heute beliebtesten Realfilme vorgelegt hat, soll die Buchvorlage jetzt noch einmal als Serie adaptiert werden – die düsterer und komplexer als die alte Adaption werden soll.

Disney
Von Markus Trutt

Mit seinen unvergesslichen Melodien, seinen verspielten Effekten, der farbenfrohen Bilder und jeder Menge Filmmagie eroberte das fünffach Oscar-prämierte Musical „Mary Poppins“ über Generationen hinweg die Herzen zahlloser Filmfans. Dabei war es gar damals gar nicht so leicht, die Geschichte rund um ein gutmütiges fliegendes Kindermädchen, das in das Leben eines überarbeiteten Vaters und seiner Kinder tritt, auf die große Leinwand zu bringen.

Jahrzehntelang bekniete Walt Disney höchstpersönlich die für die Kinderbuchvorlage verantwortliche Autorin P.L. Travers – bis sie schließlich einknickte und eine Verfilmung genehmigte (zu sehen gibt es diese Entstehungsgeschichte im starbesetzten „Saving Mr. Banks“ aus dem Jahr 2013).

Wirklich begeistert war Travers im Nachhinein aber wohl nicht von der Adaption. Tatsächlich ist die Titelfigur in ihren acht „Mary Poppins“-Romanen geheimnisvoller und unberechenbarer als ihr Disney-Pendant, was die Abenteuer mit ihr oftmals nicht nur magisch, sondern bisweilen regelrecht surreal, gefährlich und sogar etwas beängstigend macht.

Und genau hier soll nun eine neue Adaption ins Spiel kommen. Wie das Branchenblatt Deadline berichtet, befindet sich jetzt eine „Mary Poppins“-Serie in Entwicklung, die nicht den besagten Disney-Film (und seine späte Fortsetzung „Mary Poppins‘ Rückkehr“) neu auflegen, sondern die Bücher werkgetreuer, sprich: wohl düsterer und komplexer, adaptieren soll.

Ist Disney auch bei der neuen "Mary Poppins"-Adaption mit an Bord?

Federführend bei dem Vorhaben ist Produzent Tom Winchester („Shōgun“), der das Projekt mit Unterstützung des Nachlasses von P.L. Travers entwickelt, von dem er die Rechte erworben hat. Winchester führt für die Umsetzung nicht nur Gespräche mit hochkarätigen möglichen Showrunnern, sondern auch mit Disney, um die „Mary Poppins“-Serie potenziell beim Maushaus-Streamingdienst Disney+ unterzubringen.

Laut Deadline benötigt das Projekt aus rechtlicher Sicht zwar nicht die Zustimmung von Disney, doch es besteht die Hoffnung, dass das Studio angesichts seiner Vorgeschichte mit dem Stoff bei der neuen Adaption einsteigen möchte. In dieser Hinsicht ist bislang jedoch noch nichts vereinbart worden, befindet sich das Ganze doch noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase.

Konkreter sieht es da bei einem Reboot einer absoluten Kultserie aus dem Hause Disney aus. Mehr dazu erfahrt ihr im folgenden Artikel:

Einer der größten Helden eurer Kindheit wird bei Disney+ wiederbelebt: "Star Wars"-Ikone Mark Hamill und Seth Rogen sind an Bord

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Markus Trutt
Markus Trutt
-Redakteur
Vom Spurenverwischen mit Dexter bis zu Weltraum-Abenteuern mit Picard. Markus hat ein Herz für Serien aller Art – und schüttet es gern in Artikeln aus.
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