Fatih Akın („Gegen die Wand“, „Der Goldene Handschuh“) ist nicht nur einer der qualitativ zuverlässigsten sowie in Bezug auf die von ihm präsentierten Storys interessantesten und abwechslungsreichsten Filmemacher Deutschlands. Er ist zum Glück auch einer der fleißigsten Regisseure auf diesem Level. So können wir uns nur ein Jahr nach seinem bewegenden Weltkriegs-Drama „Amrum“ schon auf die nächste Inszenierung des Hamburgers freuen.
„Geister“ feierte seine Weltpremiere am 15. September 2026 im Rahmen der Filmkunstmesse Leipzig. Drei Tage später folgte eine Aufführung im Wettbewerb des renommierten Filmfestivals im spanischen San Sebastian, bevor das Werk Anfang Oktober auch beim Filmfest Hamburg zu sehen war. Deutschlandweit startet das fantastische Liebesdrama am 5. November 2026 in den Kinos.
In den Hauptrollen erwarten euch Eren M. Güvercin („Euphorie“, „Mozart/Mozart“) und Newcomerin Mariam Dawoud. In weiteren wichtigen Parts sind zudem noch dabei: Carlotta von Falkenhayn („Dark“), Gabriel Amorin („Die Pfefferkörner“), Anna Bederke aus dem Akın-Klassiker „Soul Kitchen“ und Mohamed Achour aus dem kommenden „Die andere Seite“.
Wir haben den Film bereits sehen und für euch besprechen können. In der FILMSTARTS-Kritik vergibt unser Chefredakteur Christoph Petersen hervorragende 4,5 von 5 möglichen Sternen. Das Fazit seiner Rezension lautet: „So tragisch-schöne Liebesgeschichten sind – nicht nur im deutschen Kino – viel zu selten. Erst recht mit zwei solchen Hammer-Newcomer-Entdeckungen wie Mariam Dawoud und Eren M. Güvercin. Und wer – wie ich – doch einigermaßen Höhenangst hat, für den wird das luftige Finale auf dem Hamburger Fernsehturm sogar gleich doppelt nervenaufreibend.“
Darum geht es in "Geister"
Farasha (Mariam Dawoud) und Faris (Eren M. Güvercin) lernen sich auf der gemeinsam veranstalteten Abi-Party ihrer Schulen in luftiger Höhe auf der Aussichtsplattform des Hamburger Fernsehturms kennen. Obwohl sie sich gerade erst getroffen haben, fühlen sich die zwei bereits stark zueinander hingezogen. Doch die gemeinsame Nacht nimmt einen tragischen Verlauf. Denn Farasha verliert noch am selben Abend ihr junges Leben.
Faris fällt daraufhin in tiefe Trauer, während die Verstorbene nach einer Möglichkeit sucht, ihm weiterhin nahe zu sein. Da eröffnet sich ihr ein Weg, der die beiden miteinander verbindet. 40 Nächte lang kann sie Faris in seinen Träumen begegnen. Dort haben sie die Gelegenheit, ihre Beziehung fortzuführen, die im wirklichen Leben gar nicht richtig beginnen konnte.
Mit jeder Nacht wird ihre Bindung zueinander tiefer. Gleichzeitig wird dem Paar aber immer bewusster, dass auch diese Verbindung nur von begrenzter Dauer ist. Die Zahl der verbleibenden Nächte wird kleiner und der Abschied rückt unaufhaltsam näher. Als die letzte gemeinsame Nacht beginnt, müssen Farasha und Faris sich einer entscheidenden Situation stellen …
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Einen ganz anderen, noch kurz vor „Geister“ in die Kinos kommenden Film aus deutschen Landen stellen wir euch mitsamt seines Trailers im folgenden Artikel vor:
Einer der größten deutschen Filmstars im Kampf gegen die Wildnis: Trailer zum Survival-Thriller "Die andere Seite"