"Nicht mein Film": Horror-Experte überrascht mit Aussage zu Horrorfilm über Batman-Bösewicht – basierend auf seinem Drehbuch!
von Björn Schneider
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Bald startet der DC-Horror-Schocker „Clayface“ in den Kinos. Den Grundstein legte Grusel-Spezialist Mike Flanagan – von dessen Ursprungsideen der fertige Film allerdings deutlich abweichen könnte. Über eine ungewöhnliche Entstehungsgeschichte.

Es sind nur noch wenige Wochen bis zum Start von „Clayface“, dem dritten Kinofilm des 2024 neu gestarteten DCU (DC Universe). Im Gegensatz zu „Superman“ (2025) und „Supergirl“ (2026) erwartet Comic-Fans hier jedoch kein Film über einen ikonischen Superhelden bzw. eine Superheldin. Im Gewand eines düsteren Horror-Thrillers steht stattdessen mit Clayface ein legendärer Bösewicht aus dem Umfeld von Batman im Zentrum.

Ursprünglich war der vor allem für seine gefeierten Horror-Miniserien bekannte Mike Flanagan („Spuk in Hill House“) als Drehbuchautor und sogar als Regisseur eingeplant – doch es kam anders. Durch aktuelle Äußerungen des Horror-Spezialisten wird die eigenwillige „Clayface“-Vorgeschichte nun erneut zum Thema.

Mike Flanagan überrascht mit Aussage zu "Batman"-Ableger

Ein Blick zurück: 2023 stellte Flanagan DC Studios die konkrete Idee zu „Clayface“ vor und verfasste daraufhin ein Skript. Da er zeitlich in andere Großprojekte (u.a. die Serien-Adaption von Stephen Kings „Carrie“) eingebunden war, stand der 48-Jährige für die Regie aber nicht zur Verfügung. Stattdessen holten Warner Bros. und DC den Briten James Watkins („Speak No Evil“) als Regisseur an Bord. Für das Skript wurde zusätzlich „Drive“-Autor Hossein Amini engagiert. Dieser überarbeitete Flanagans Erstfassung nicht nur – er schrieb wohl ein komplett neues Drehbuch!

Clayface
Clayface
Von James Watkins
Mit Tom Rhys Harries, Naomi Ackie, Max Minghella
Starttermin 22. Oktober 2026

Wie Flanagan nun gegenüber CBM einräumte, habe er mit der finalen Fassung von „Clayface“ nicht mehr zu tun. „Es ist wirklich James Watkins‘ Film, nicht meiner. Ich habe ein Drehbuch geschrieben, das ich geliebt habe, und es dann abgegeben – und das war’s“, so der Regisseur und Produzent. Und er ergänzte: „Ich habe den Film noch nicht einmal gesehen. Ich freue mich aber darauf, um herauszufinden, was James daraus gemacht hat.“

In den Credits werden Flanagan und Amini als Drehbuchautoren geführt, während Flanagan zusätzlich als Urheber der Story Erwähnung findet. Wie viele von Flanagans ursprünglichen Ideen es letztlich in den fertigen Film geschafft hat, wissen wir aktuell noch nicht. Seine Äußerungen legen aber den Verdacht nahe, dass der finale Film am Ende wenig mit seiner ursprünglichen Vision zu tun haben könnte. Zudem dämpft das Statement die Erwartungen vieler Fans, die „Clayface“ lange Zeit als reines Herzensprojekt Flanagans angesehen hatten.

"Etwas, das wir noch nie zuvor gesehen haben": Regisseur macht heiß auf einen der meisterwarteten Horrorfilme 2027

Der Superschurken-Blockbuster startet am 22. Oktober 2026 in den Kinos hierzulande und ist der erste reine DCU-Horrorfilm. Tom Rhys Harries schlüpft darin in die Hauptrolle des Schauspielers Matt Hagen („Suspicion“), der nach einem Angriff entstellt ist. Die experimentelle Behandlung, der er sich daraufhin unterzieht, verläuft anders als geplant: Durch die unerwarteten Nebenwirkungen verwandelt er sich in das Lehmmonster Clayface. Teil der Besetzung sind außerdem Eddie Marsan („Sherlock Holmes“), Max Minghella („The Handmaid’s Tale“) und Naomi Ackie („Mickey 17“).

Mit dem Trailer könnt ihr euch schon mal auf den „Clayface“-Kinostart einstimmen:

Neuer Trailer zur Body-Horror-Comicverfilmung "Clayface" – nach "Joker" der nächste DC-Film für Erwachsene!

Björn Schneider
Björn Schneider
-Freier Autor
Seit Björn als Kind „Spiel mir das Lied vom Tod“ und „Hook“ gesehen hat, ist er vom Medium Film und seinen (audio-)visuellen Möglichkeiten fasziniert. Am liebsten schaut er Horror, Western, Mystery und Thriller. Musicals und romantische Komödien kosten ihn allerdings Überwindung.
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