Neu bei Netflix: Den heftigsten Film 2026 gibt es endlich im Streaming-Abo – ganz bestimmt nichts für schwache Nerven!
von Stefan Geisler
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Ihr wollt passende Unterhaltung für den Schocktober 2026? Dann hat Netflix einen passenden Neuzugang, denn im Streaming-Abo könnt ihr jetzt den brettharten „Evil Dead Burn“ schauen.

Der Herbst ist da – und mit ihm auch der Gruselmonat Oktober. Traditionell ist das die perfekte Zeit, um sich schauriger Filmkost hinzugeben und den ein oder anderen Schocker im Heimkino anzuwerfen. Wem der Sinn mal wieder nach einem brettharten Schauervergnügen steht, wird jetzt bei Netflix fündig. Der Streaming-Gigant mit dem blutroten N hat nämlich den wohl heftigsten Schocker 2026 frisch ins Streaming-Abo genommen: „Evil Dead Burn“.

Der neueste Teil der legendären „Tanz der Teufel“-Reihe hat das FSK-Siegel „Keine Jugendfreigabe“ nicht ohne Grund bekommen, denn hier geht es wirklich knallhart – und in einer bislang unbekannten Radikalität – zur Sache. Verantwortlich dafür zeichnet der französische Filmemacher Sébastien Vaniček, der zuvor schon mit dem Tierhorror „Spiders – Ihr Biss ist der Tod“ sein handwerkliches Können unter Beweis stellen konnte.

Hart, härter, "Evil Dead Burn"

„Evil Dead Burn“ steht dabei Werken des französischen Terrorkinos wie „High Tension“, „Martyrs“, „Irréversible“ oder „Frontier(s)“ wesentlich näher, als den eigentlichen Franchise-Wurzeln. Ihr seid als gewarnt: Wer in Sachen Brutalität zart besaitet ist, sollte um den neuesten Eintrag im „Tanz der Teufel“-Universum einen großen Bogen machen.

Besonders auffällig dabei ist die Abwesenheit des sonst so typischen „Evil Dead“-Humors. Natürlich sind die Klamauk-Einlagen der Sam-Raimi-Ära längst passé. Dennoch hatten die Deadites im Vorgänger „Evil Dead Rise“ noch einen zynisch-sadistischen Witz, der die heftigen Gewalteinlagen etwas abfederte. In „Evil Dead Burn“ bleibt aber wenig Platz für Spaß. Das liegt nicht zuletzt an den düsteren Themen, die der Film anschneidet: Es geht unter anderem um häusliche Gewalt und toxische Familienstrukturen..

Ob euch dieser düstere Ansatz gefällt, müsst ihr selbst entscheiden. Spannend ist es auf jeden Fall, dass das „Evil Dead“-Universum immer mehr zum Spielplatz aufstrebender junger Horror-Regisseure wird, die ihre Fähigkeiten in der Welt der Kettensägen und Deadites ausprobieren dürfen.

"Evil Dead Burn": Das ist die Handlung

Auf den ersten Blick wirken Will (George Pullar) und Alice (Souheila Yacoub) wie ein glückliches Paar. Doch hinter der Fassade brodelt es: Immer wieder eskaliert die Beziehung in heftigen Auseinandersetzungen. Nach einem Streit kommt Will bei einem schweren Autounfall ums Leben und hinterlässt Alice in tiefer Verzweiflung. Auf seiner Beerdigung trifft sie nach langer Zeit erstmals wieder auf ihre Schwiegereltern Susan (Tandi Wright) und Edgar (Erroll Shand).

Im Anschluss an die Trauerfeier versammelt sich die Familie auf ihrem abgelegenen, zunehmend verfallenden Anwesen. Dort lebt Wills Bruder Joseph (Hunter Doohan), ein erfolgloser Schriftsteller, der gemeinsam mit seiner Freundin Thya (Luciane Buchanan) und Großmutter Polly (Maude Davey) an dem einsamen Ort untergekommen ist. Während er an seinem nächsten Roman arbeitet, beschäftigt er sich mit den mysteriösen Aufzeichnungen seines verstorbenen Großvaters und einem unheimlichen Buch voller okkulter Rituale. Dabei hat Joseph unwissentlich Kräfte heraufbeschworen, die sich bald nicht mehr kontrollieren lassen. Was als Zusammenkunft im Zeichen der Trauer beginnt, entwickelt sich für die Familie schon bald zu einem Albtraum.

Was sonst noch im Oktober 2026 bei Netflix startet, erfahrt ihr hier:

Neu auf Netflix im Oktober 2026: Staffel 2 eines blutigen Sci-Fi-Highlights, Monster-Horror mit Josh Hartnett & "Lupin" mit neuer Synchro
Stefan Geisler
Stefan Geisler
-Redakteur
"Tanz der Teufel 2" und ein manisch-lachender Bruce Campbell haben Stefans Horror-Herz gestohlen. Seitdem kann er nicht mehr ohne: "Der Babadook", "Halloween" und "The Lords of Salem" - Horrorfilme gehören für Stefan einfach zu einem guten Filmabend.
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