Nach 12 Jahren kehrt Ian McKellen als Magneto zurück – doch auf einen anderen Blockbuster freut er sich noch mehr
von Björn Becher
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Mit „Avengers: Doomsday“ feiert Ian McKellen nach zwölf Jahren sein Comeback als Magneto. Doch so sehr er sich über die Rückkehr ins Marvel-Universum freut, bedeutet ihm ein anderes Wiedersehen sogar noch mehr.

Ian McKellen hat gleich zwei der ikonischsten Figuren der modernen Blockbuster-Geschichte verkörpert. Als Gandalf führte er die Gefährten durch Mittelerde, als Magneto machte er den X-Men das Leben schwer. Und mehr als zwei Jahrzehnte nach seinen ersten Auftritten in diesen Rollen darf er nun gleich beide Figuren erneut spielen.

Den Anfang macht in wenigen Wochen „Avengers: Doomsday“, in dem der inzwischen 87-jährige Brite zwölf Jahre nach „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ wieder als mächtiger Mutant Magneto zu sehen sein wird. Doch obwohl seine Rückkehr zu Marvel für viele Fans ein großes Ereignis ist, freut sich McKellen persönlich auf einen anderen Film sogar noch ein wenig mehr.

Ian McKellen zieht "Der Herr der Ringe" gegenüber Marvel vor

Im Gespräch mit Digital Spy am Rande der Premiere seines neuen Films „Frank And Percy“ wurde McKellen gefragt, welches seiner beiden großen Comebacks ihm mehr bedeutet. Dabei verriet der Schauspieler, dass ihm „Der Herr der Ringe: The Hunt For Gollum“, der aktuell in Neuseeland entsteht und für den er erneut als Zauberer Gandalf vor der Kamera steht, doch noch etwas mehr bedeutet.

Allerdings betont er, dass sich die beiden Produktionen nur schwer miteinander vergleichen lassen: „Ich denke, vielleicht ... Nun ja, eigentlich ist es unfair, die beiden zu vergleichen. Aber Gandalf zu spielen bedeutete, nach Neuseeland zurückzukehren, was an sich schon etwas Besonderes ist, und Menschen wiederzutreffen, mit denen ich vor 20 Jahren oder noch länger zusammengearbeitet habe.“

Mittelerde-Rückkehr ist einfach emotionaler

McKellen geht es dabei also eindeutig gar nicht um ein Ranking der Figuren oder Filmprojekte, sondern die Rückkehr nach Mittelerde war für ihn schlicht eine emotionalere Angelegenheit. Schließlich entstanden dort zwischen 1999 und 2003 die drei „Herr der Ringe“-Filme von Peter Jackson und waren ein solches Mammutprojekt, dass Cast und Crew eine sehr lange Zeit eng miteinander verbrachten. Daraus sind viele enge Freundschaften entstanden und auch jetzt stehen zahlreiche Weggefährten von damals wieder gemeinsam vor der Kamera. Allen voran gilt das natürlich für Andy Serkis, der diesmal nicht nur Gollum verkörpert, sondern zugleich die Inszenierung übernimmt.

Bei „Avengers: Doomsday“ war die Situation dagegen eine ganz andere. Zwar kehrt er dort in eine vertraute Rolle zurück, viele seiner neuen Mitstreiter kannte er jedoch noch nicht: „Im Gegensatz dazu waren bei dem Avengers-Film alle neu für mich, also war es eine andere Erfahrung“, so McKellen. Eine Abwertung seines Marvel-Comebacks soll das allerdings keineswegs sein. Er sei schlicht „sehr froh, bei beiden mitgemacht zu haben. Was für ein Glück ich doch habe, Teil dieser beiden unglaublichen Franchises gewesen zu sein!“

Im Kino gibt's erst "Avengers: Doomsday", dann "The Hunt For Gollum"

Für Fans des Schauspielers stehen damit gleich zwei große Kinoereignisse bevor. „Avengers: Doomsday“ startet bereits am 16. Dezember 2026 in den deutschen Kinos. Neben McKellens Magneto werden zahlreiche weitere bekannte Figuren aus den früheren „X-Men“-Filmen zurückkehren. Zudem übernimmt Robert Downey Jr., der einst Iron Man verkörperte, diesmal die Rolle des Superschurken Doctor Doom. Auf das Wiedersehen mit Gandalf müssen wir dagegen exakt ein Jahr länger warten. „Der Herr der Ringe: The Hunt For Gollum“ soll am 16. Dezember 2027 erscheinen. Der Film erzählt eine Geschichte aus der Zeit vor den Ereignissen von „Die Gefährten“, in der die Suche nach Gollum im Mittelpunkt steht.

Wann McKellens aktueller Film „Frank And Percy“, der vor wenigen Tagen beim BFI London Film Festival seine Weltpremiere feierte, regulär erscheinen wird, ist dagegen noch nicht bekannt. Um ein anderes spannendes Filmprojekt geht es derweil im folgenden Artikel:

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Björn Becher
Björn Becher
-Mitglied der Chefredaktion
Seit mehr als 25 Jahren schreibt Björn Becher über Filme und Serien. Hier bei FILMSTARTS.de kümmert er sich um "Star Wars" und alles, was gerade im Kino läuft.
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