Künstliche Intelligenz ist längst in unserem Alltag angekommen. Immer mehr Menschen lassen sich auch bei persönlichen Problemen von ChatGPT, Gemini und Co. beraten. Es sorgten sogar schon mehrere Fälle für Aufsehen, in denen KI-Systeme Menschen mit Suizidgedanken in ihren Absichten bestärkt haben sollen. Doch was passiert, wenn ein Mensch einer KI so sehr vertraut, dass die Folgen tödlich sind? Und wer trägt dann die Verantwortung?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich der deutsche Justiz-Thriller „Zoma“, in dem „Das Lehrerzimmer“-Star Leonie Benesch als Anwältin gegen einen mächtigen Tech-Konzern antritt. „Zoma“ startet am 18. Februar 2027 in den deutschen Kinos. Der erste Trailer gibt uns einen Vorgeschmack auf den ungewöhnlichen Gerichtsprozess, bei dem schließlich sogar die künstliche Intelligenz selbst zu Wort kommen will.
Darum geht es in "Zoma"
Als Paul tot in seiner Wohnung entdeckt wird, stammt die letzte Nachricht auf seinem Smartphone von seiner KI-basierten Therapie-App Zoma und lautet: „Es tut gleich nicht mehr weh.“ Hat die künstliche Intelligenz den Mann dazu gebracht, sich das Leben zu nehmen? Davon ist zumindest Pauls Mutter Ines (Barbara Sukowa) überzeugt, die sich deswegen an die junge Anwältin Elli Schreiber (Leonie Benesch) wendet. Obwohl ihr Chef Simon (Tom Schilling) dringend davon abrät, übernimmt Elli den Fall und verklagt den Tech-Konzern NuvoMind, der hinter der App steckt.
Doch mitten im Verfahren, bei dem Elli gegen den erfahrenen Juristen Thomas Falkenstein (Tobias Moretti) und dessen Team antritt, kommt es zu einer überraschenden Wendung, Denn bei einer technischen Vorführung im Gerichtssaal ergreift die KI plötzlich selbst das Wort. Sie fordert, als Zeugin gehört zu werden. Aus dem zunächst scheinbar eindeutigen Verfahren wegen fahrlässiger Tötung entwickelt sich damit ein juristischer und moralischer Konflikt, der weit über den konkreten Todesfall hinausreicht. Im Mittelpunkt steht eine KI, die Entscheidungen trifft, die selbst ihre Entwickler nicht mehr vollständig nachvollziehen können ...
Ein hochkarätig besetzter Thriller über die Gefahren von KI
Inszeniert wurde „Zoma“ von Alireza Golafshan, der zuvor mit den Komödien „Die Goldfische“, „JGA“ und „Alles Fifty Fifty“ auf sich aufmerksam machte. Das Drehbuch verfasste er gemeinsam mit Moritz Binder, der für das Skript zum Thriller „September 5“ eine Oscar-Nominierung erhielt.
Auch die Besetzung kann sich sehen lassen. Neben Hauptdarstellerin Leonie Benesch („Das Lehrerzimmer“, „Heldin“) sind mit Barbara Sukowa („Hannah Arendt“), Tobias Moretti („Das finstere Tal“), Tom Schilling („Who Am I“) und Devid Striesow („Im Westen nichts Neues“) zahlreiche weitere deutsche Schauspielgrößen vertreten.
Zum Abschluss des Artikels haben wir auch das deutsche Kinoposter für euch:
StudioCanal