Das letzte Tier auf Erden: Trailer zur Science-Fiction-Dystopie "Das Eichhörnchen" – bald im Kino!
von Oliver Kube
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Wer von euch bei einem Titel wie „Das Eichhörnchen“ eine beunruhigend realistisch anmutende Zukunftsvision erwartet, liegt völlig richtig. Kann der possierliche Nager etwas Humor in das ziemlich trostlose Szenario bringen? Hier ist der Trailer:

Wie viele Science-Fiction-Filme aus Finnland kennt ihr? Natürlich sind da die Trash-Spektakel „Iron Sky 1+2“ sowie die düsteren Superhelden-Abenteuer „Rendel 1+2“ zu nennen. Außerdem gibt es noch das atmosphärische Zukunftsdrama „Memory Of Water“ und den 1990er-Endzeitstreifen „Die letzte Grenze“ mit Jürgen Prochnow. Sicherlich gibt es noch weitere, aber viel mehr fielen mir spontan nicht ein. Bis jetzt.

Denn falls sich mir irgendwann noch einmal diese Frage stellen sollte, kann ich der doch recht kurzen Liste ab sofort zumindest noch „Das Eichhörnchen“ hinzufügen. Trotz seines harmlos anmutenden Titels handelt es sich bei dem von Markus Lehmusruusu („Kakarat“) geschriebenen und inszenierten Werk um eine offenbar durchaus einiges an Charme entwickelnde, weil nicht allzu unrealistisch aussehende Dystopie rund um die Themen „Künstliche Intelligenz“ und „Entfremdung von der Natur“.

„Das Eichhörnchen“ startet bundesweit am 10. Dezember 2026 in den deutschen Kinos. Das Werk ist Finnlands offizieller Kandidat für den Oscar in der Kategorie „Bester internationaler Film“. Ob der im Original „Orava“ heißende Titel es auf die sogenannte Short List schafft, erfahren wir am 15. Dezember.

Das Eichhörnchen
Das Eichhörnchen
Von Markus Lehmusruusu
Mit Miro Lopperi, Mimosa Willamo, Hannu-Pekka Björkman
Starttermin 10. Dezember 2026

In den Hauptrollen erwarten euch der finnische TV-Serien-Star Miro Lopperi („Codename: Annika“, „Queen Of Fucking Everything“) und Mimosa Willamo, die ihr bereits im 2023er-Actionkracher „Sisu“ oder im Horrorfilm „Lake Bodom“ gesehen haben könntet.

In Nebenparts sind außerdem unter anderem Hannu-Pekka Björkman („Neuigkeiten aus Lappland“), Pirjo Heikkilä („Pirjo“), Roderick Kabanga aus der Netflix-Serie „Dance Brothers“, Eero Ritala („Fallende Blätter“) und Jouko Puolanto („Euthanizer“) dabei.

Darum geht es in "Das Eichhörnchen"

„Das Eichhörnchen“ spielt in einer Welt, in der alle Tiere auf Erden aufgrund einer katastrophalen Umweltsituation ausgestorben sind. Die dort lebenden Menschen sind von der zerstörten Außenwelt hermetisch abgeriegelt und werden ständig desinfiziert. Leidenschaftliche Gefühlsausbrüche werden an die Autoritäten gemeldet und alle leben mit einem KI-Assistenten zusammen, der ihn/sie nicht nur mit dem Nötigen versorgt, sondern auch streng überwacht. Kontrolle, Sauberkeit und Vorhersehbarkeit stehen hier über allem.

Pasi (Miro Lopperi) arbeitet als Ingenieur bei der Firma „SynBio“, die Tierimitationen herstellt. Eines Tages begegnet der junge Mann auf dem Heimweg in sein steriles Apartment einem echten Eichhörnchen. Zunächst völlig erschrocken beschließt er dennoch, das für ihn seltsam wirkende Geschöpf mit nach Hause zu nehmen.

Pasi hält es zunächst wie ein Haustier – doch schon bald schlägt die friedliche Stimmung des kleinen Nagers drastisch um. Unterdessen entwickelt seine Nachbarin Emilia (Mimosa Willamo) ein kurioses Interesse an Pasi, das sie völlig verwirrt. Sollte es sich um dieses seltsame Konzept namens „Liebe“ handeln, von dem sie bisher nur hinter vorgehaltener Hand gehört hat?

Wenn ihr „Das Eichhörnchen“ und andere wichtige Neustarts aller Genres – egal ob auf großer Leinwand, im Streaming oder fürs Heimkino – auf keinen Fall verpassen wollt, abonniert doch einfach unseren kostenlosen Newsletter, der jeden Donnerstag erscheint.

Einen noch vor „Das Eichhörnchen“ in die Kinos kommenden Film stellen wir euch im folgenden Artikel vor – verbunden mit einer Bitte:

Der beste Film des Jahres bietet bombastische Fantasy-Action wie "Herr der Ringe" – und wird wohl trotzdem ein gigantischer Flop: Bitte lasst das nicht zu!

Oliver Kube
Oliver Kube
-Freier Autor & Kritiker
Oliver Kube taucht gern in immersive Zukunftswelten ein. Neben seiner Jugendliebe, dem "Star Trek"-Franchise, ist er u. a. von "Alien", "Solaris", "Ex Machina", "Children Of Men", "District 9", "Arrival", "Interstellar", "Sunshine" sowie natürlich "Dune" fasziniert.
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