Mit Produktionskosten von 250 Millionen Dollar ist „Die Odyssee“ der bislang teuerste Film von Christopher Nolan. Dass der neue Geniestreich des „The Dark Knight“- und „Oppenheimer“-Machers sein Geld aber allemal Wert ist, dürfte im Vorhinein kaum jemand angezweifelt haben – und wurde auch an den Kinokassen eindrucksvoll bestätigt: Mit einem Box Office von knapp 1,8 Milliarden Dollar ist das Homer-Epos der mit Abstand größte Hit in der an Kassenschlagern reichen Karriere des Engländers.
Der festigt damit nicht nur seinen Ruf als absoluter Ausnahme-Regisseur, der sowohl Fachpresse als auch das zahlende Publikum immer wieder zu begeistern weiß, sondern dürfte in Anbetracht des Mega-Erfolgs auch anderen Werken jener Couleur die Türen öffnen. Ein Blockbuster, der die Kassen derart zum Klingeln bringt, lässt die Produzenten in der Traumfabrik schließlich schnell hellhörig werden. Und ein Film, an dem nun gearbeitet wird, könnte dem Oscar-Anwärter mit Matt Damon, Tom Holland und Anne Hathaway zumindest in einer Hinsicht durchaus Konkurrenz machen…
Neuer "Sindbad"-Film kommt – mit "Die Odyssee"-Unterstützung!
Das Wichtigste vorweg: Ein neuer „Sindbad“-Film kommt – und damit die nächste Adaption eines weltberühmten Klassikers, die Abenteuer-Kino der alten Schule verspricht. Dass dafür zumindest aus handwerklicher Sicht gesorgt sein dürfte, scheint jedenfalls schon so gut wie sicher. Denn wie nun enthüllt wurde, ist DNEG an dem Projekt beteiligt.
Für alle, denen das Akronym nichts sagt: Bei DNEG handelt es sich um die unter anderem mit acht Oscars prämierte Effektschmiede, die auch schon für die Bildgewalt in den Science-Fiction-Highlights „Inception“, „Interstellar“, „Blade Runner 2049“ und der „Dune“-Reihe sorgte – und für „Die Odyssee“ am 15. März 2027 womöglich Academy Award Nummer 9 einheimsen wird.
Der Kanadier Francesco Lucente wird auf dem Regiestuhl Platz nehmen und für „Sinbad“ einmal mehr gemeinsame Sache mit der Produktionsfirma Cappu Films machen. Zuletzt realisierte man bereits das bislang nicht in Deutschland erschienene Fantasy-Abenteuer „Starbright“ mit unter anderem John Rhys-Davies und Ted Levine.
Ab März 2029 im Kino
Lucentes Arbeit an der Leinwand-Rückkehr des legendären Seefahrers, dessen Geschichte aus dem orientalischen Märchen „Tausendundeine Nacht“ entstammt, hat übrigens längst begonnen. Denn er bekleidet nicht nur den Regieposten, sondern verfasste auch schon das Drehbuch. Bis wir das Endergebnis zu sehen kriegen, wird es dennoch eine Weile dauern.
Aktuell sei der Plan, Anfang 2027 die Vorproduktion in Angriff zu nehmen und den Film im März 2029 zu veröffentlichen. Und man scheint sich dafür einiges vorzunehmen, wenn es nach Lucente geht: „Unser Ziel ist es, sie in einem Ausmaß und mit Staunen zum Leben zu erwecken, wie es das Publikum noch nie erlebt“, so der Autor und Regisseur über die altbekannte Geschichte und das, was er mit dieser vorhat. „Wir erschaffen eine atemberaubende Welt voller Abenteuer, außergewöhnlicher Kreaturen, uralter Geheimnisse und unvergesslicher Charaktere – und bewahren dabei den zutiefst menschlichen Kern der Geschichte“, fährt er fort und betont dabei, dass es ihm nicht bloß um ein spektakuläres Kinoerlebnis gehe. „Es soll ein Abenteuer sein, das dem Publikum auch noch lange nach dem Kinobesuch in Erinnerung bleibt“, so Francesco Lucente (via Variety).
Christopher Nolans „Die Odyssee“ hat dahingehend jedenfalls schon mal ordentlich vorgelegt. In wenigen Wochen kommt der heiße Oscar-Anwärter dann übrigens endlich auch ins Heimkino:
Ultimative Version von "Die Odyssee" angekündigt: Christopher Nolans Blockbuster-Epos kommt endlich ins Heimkino