Vom Macher einer der besten Serien unserer Zeit: Castzuwachs für neuen Sci-Fi-Film über KI – auch ein Marvel-Star ist an Bord!
von Sebastian Groß
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Ein gefeierter Serienmacher wagt sich an eine Sci-Fi-Film über künstliche Intelligenz. Mit an Bord: ein Star aus seiner Erfolgsserie und ein Marvel-Held, der schon als Mutant für Furore sorgte!

20th Century Fox

Der kommende Film „Almost You“ beleuchtet ein Dilemma, das mit der zunehmenden Verbreitung künstlicher Intelligenz immer drängender wird: Nur weil sich Persönlichkeit, Stimme und Erinnerungen eines Verstorbenen anhand digitaler Spuren nachbilden lassen, bedeutet das noch lange nicht, dass dieser Mensch tatsächlich ersetzt werden kann. Die Science-Fiction-Komödie beschäftigt sich damit, wie weit wir gehen würden, um einen geliebten Menschen nicht loslassen zu müssen – und ob eine künstlich erzeugte Version wirklich helfen kann, einen Verlust zu überwinden.

Regie führt Matt Lipsey, der zuvor unter anderem als Regisseur und Produzent an „Ted Lasso“ mitwirkte – einer Serie, die mit 90 % auf Rotten Tomatoes zu den gefeiertsten Produktionen der letzten Jahre zählt. Für seinen neuen Film holt er sich nun unter anderem hochkarätige Verstärkung aus dem Ensemble der Hit-Serie.

Wie Variety berichtet, arbeitet Lipsey für „Almost You“ erneut mit Darstellerin Juno Temple zusammen, die in „Ted Lasso“ die Rolle der Keeley verkörpert. Neben ihr stoßen außerdem Joey King, die wir zuletzt in „Practical Magic 2 - Zauberhafte Schwestern“ auf der großen Leinwand sehen konnten, sowie Marvel-Star James McAvoy („X-Men“) zum Cast.

"Almost You": Wenn künstliche Intelligenz Tote zurückbringen soll

Laut Variety steht Phoebe im Mittelpunkt der Handlung, eine hochbegabte Robotik-Ingenieurin, die den Tod ihrer jüngeren Schwester Edie nicht verkraftet. Anstatt sich mit dem Verlust abzufinden, sucht sie nach einem Weg, die Verstorbene wieder in ihr Leben zu holen. Dafür nutzt sie eine Sammlung persönlicher Daten: Nachrichten, Videos und Beiträge aus sozialen Netzwerken sollen als Grundlage dienen, um eine möglichst realistische künstliche Version ihrer Schwester zu erschaffen.

Mit ihrem Vorhaben verstößt Phoebe gegen die Regeln ihres Arbeitgebers. Das hält sie jedoch nicht davon ab, ihre Idee weiterzuverfolgen. Die digitale Nachbildung von Edie soll ihr nicht nur Erinnerungen zurückbringen, sondern auch das Gefühl vermitteln, weiterhin mit ihrer Schwester sprechen und Zeit mit ihr verbringen zu können. Was zunächst wie eine tröstliche Möglichkeit erscheint, entwickelt sich damit zu einem Experiment, das weit über die Grenzen der Technik hinausgeht.

Die Dreharbeiten finden derzeit in Glasgow statt, ein Starttermin steht noch aus. Juno Temple spielt Phoebe, während Edie mit Joey King besetzt wurde. Welche Rolle James McAvoy genau übernimmt, wurde bislang nicht verraten. Angeblich soll sie aber den Namen Daniel tragen.

Regisseur Matt Lipsey zufolge hat das Projekt im Laufe seiner Entwicklung eine besondere Aktualität gewonnen. Ursprünglich habe das Team eine Geschichte über die Zukunft erzählen wollen. Inzwischen sei jedoch deutlich geworden, dass die Handlung vor allem die Gegenwart widerspiegele. Lipsey möchte das Publikum dabei nicht nur zum Nachdenken bringen, sondern auch zum Lachen und emotional berühren. Die Komödie soll ernste Fragen rund um künstliche Intelligenz mit unterhaltsamen Momenten verbinden.

James McAvoy gehört übrigens auch zur Besetzung einer der besten Kriegsserien aller Zeiten. Diese brachte ihm viel Ruhm und Prestige ein, doch die Dreharbeiten waren für ihn eine echte Tour de Force – und das vor allem wegen seiner prominenten Kollegen. Mehr dazu im folgenden FILMSTARTS-Artikel:

"X-Men"-Star wurde bei einer der besten Serien aller Zeiten gemobbt – von einem berühmten Kollegen

Sebastian Groß
Sebastian Groß
-Freier Autor
Manchmal fühlt er sich alt, weil er damals „The Big Lebowski“ oder „Matrix“ zum Kinostart gesehen hat. Andererseits konnte er damals „The Big Lebowski“ und „Matrix“ zum Kinostart sehen. Zum Glück behält er das für sich, außer jemand fragt ihn. Jetzt fragt ihn halt endlich.
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