"Ein bisschen wie Frodo, Sam und Gollum": "Die Ringe der Macht" nimmt sich in Staffel 3 ein Beispiel an den "Der Herr der Ringe"-Filmen
von Julius Vietzen
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„Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ schickt in Staffel 3 zwei Hauptfiguren unter Führung einer wenig vertrauenswürdigen dritten Figur auf eine gefährliche Mission – ganz so wie bei Frodo, Sam und Gollum in „Der Herr der Ringe“!

„Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ spielt Tausende Jahre vor den „Der Herr der Ringe“-Filmen und ist streng genommen auch eine eigenständige Adaption eines anderen Studios. Dennoch werden die Serie und die Filme immer wieder miteinander verglichen – schon alleine, weil Peter Jacksons Trilogie in Fankreisen geradezu verehrt wird. Doch zu einem gewissen Teil laden die Verantwortlichen hinter „Die Ringe der Macht“ solche Vergleiche selbst wieder ein – etwa, indem sie sich erzählerisch und strukturell an die gefeierten Filme anlehnen.

So erinnert die Beziehung zwischen Harfuß-Mädchen Nori (Markella Kavenagh) und dem mittlerweile als Gandalf enthüllten Fremden (Daniel Weyman) mehr als nur ein wenig an die Dynamik zwischen Frodo und Gandalf viele Tausend Jahre später. Und auch in der dritten Staffel von „Die Ringe der Macht“ wird man sich hinsichtlich der Figurenkonstellation eine Scheibe bei „Der Herr der Ringe“ und vor allem den Filmen von Peter Jackson abschneiden:

Das verriet Co-Showrunner Patrick McKay nun dem Magazin IGN. „Es ist ein bisschen wie bei Frodo, Sam und Gollum“, erklärte McKay mit Blick auf die Dynamik zwischen Galadriel (Morfydd Clark), Arondir (Ismael Cruz Córdova) und dem in Staffel 3 neu zum Cast stoßenden Ork Marnûkh (Adam Young).

Galadriel, Arondir und Marnûkh sind wie Frodo, Sam und Gollum

Marnûkh taucht in „Die Ringe der Macht“ Season 3 im Elben-Refugium Bruchtal auf und gibt an, aus der Armee von Oberbösewicht Sauron (Charlie Vickers) desertiert zu sein. „Er behauptet, alle möglichen Dinge über Saurons Strategie zu wissen und verrät den Elben, dass Sauron versucht, den Einen Ring zu schmieden“, so McKay. „Und wenn es ihm gelingt, ist das für alle das Ende, inklusive der Orks. Denn der Eine Ring wird sie unter seine Kontrolle zwingen, sie für immer zu Sklaven machen. Und es wird nie mehr eine Ork-Rebellion geben wie die von Adar, der letzte Staffel gestorben ist.“

So wie Frodo und Sam auf Gollum angewiesen sind, der behauptet, sie nach Mordor führen zu können, müssen Galadriel und Arondir auf Marnûkh vertrauen und sich von ihm den Weg zeigen lassen. Der Ork weiß angeblich, wo sich die letzte verbliebene Zutat befindet, die Sauron noch benötigt, um den Einen Ring zu schmieden. Doch ob ihr Führer wirklich so vertrauenswürdig ist, wie er behauptet, wird die große Frage sein, die es dann in der dritten Staffel zu klären gilt.

Zwei Helden (bzw. eine Heldin und ein Held) auf geheimer Mission im Kampf gegen Sauron an der Seite eines Führers mit unklarer Loyalität: Nicht nur das erinnert an die Filme, sondern auch die Dynamik innerhalb der Gruppe.

Frodo und Gollum nähern sich auf dem Weg nach Mordor vorsichtig an, während Sam das alles misstrauisch beäugt. Und so ähnlich soll es auch in der Serie sein, wie McKay weiter erklärt: „Zwischen Galadriel und Adar hat sich ein widerwilliger Respekt entwickelt, daher ist sie womöglich ein bisschen eher bereit zu glauben, dass an Marnûkhs Worten etwas dran ist.“ Arondir hingegen sei überhaupt nicht bereit, einem Ork zu vertrauen, da Orks seine große Liebe Bronwyn (Nazanin Boniadi) umgebracht haben.

Wie die Reise von Galadriel, Arondir und Marnûkh ausgeht, erfahren wir ab dem 11. November 2026. Dann startet „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ nämlich auf Amazon Prime Video. Zur Einstimmung haben wir hier noch einen weiteren Trailer:

Julius Vietzen
Julius Vietzen
-Senior-Redakteur
Egal, ob "Der Herr der Ringe", "Harry Potter" oder "Drachenzähmen leicht gemacht": Julius ist ein großer Fantasy-Fan.
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