"Spider-Man: Brand New Day"-Reunion: Die Verfilmung einer der größten Manga-Reihen aller Zeiten könnte jetzt noch epischer werden
von Markus Trutt
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Schon seit geraumer Zeit wird an einer Live-Action-Adaption des Kult-Mangas „Naruto“ gewerkelt. Unter der Regie von Destin Daniel Cretton soll das Ganze jetzt endlich zustande kommen, auch dank zugkräftiger Unterstützung von „Spider-Man“-Studio Sony.

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Nach dem Mega-Erfolg mit seinem Marvel-Blockbuster „Spider-Man: Brand New Day“, der sich in diesem Jahr mit einem weltweiten Einspiel von über 2,5 Milliarden Dollar zum dritterfolgreichsten Film aller Zeiten aufgeschwungen hat, backt Regisseur Destin Daniel Cretton mitnichten kleinere Brötchen. So nimmt er sich als nächstes nichts weniger als eine Realverfilmung von „Naruto“ vor, einer der mit 250 Millionen verkauften Exemplaren größten und wegweisendsten Manga-Reihen aller Zeiten, deren Anime-Adaptionen sich nicht minder großer Beliebtheit erfreuen.

Und das Mammutvorhaben dürfte nun sogar noch einen Ticken größer werden, hat sich das zuständige Studio Lionsgate („John Wick“, „Die Tribute von Panem“) doch jetzt einen besonders zugkräftigen Partner mit ins Boot geholt: Sony Pictures wird den „Naruto“-Live-Action-Film mit finanzieren und den internationalen Verleih außerhalb Nordamerikas übernehmen – und damit nach „Brand New Day“ direkt wieder gemeinsame Sache mit Destin Daniel Cretton machen.

Sony bringt jede Menge Anime-Expertise mit

Laut dem Branchenmagazin The Hollywood Reporter ist Sony siegreich aus einem Bieterwettstreit mit mehreren Studios hervorgegangen. Hilfreich könnte dabei aber auch die Expertise gewesen sein, die der Konzern mitbringt. So ist er nicht nur im „Naruto“-Herkunftsland Japan beheimatet, sondern auch Mutterunternehmen des weltweit bekanntesten Anime-Streamingdienstes Crunchyroll.

Oder wie es Lionsgate-Chef Adam Fogelson in einem offiziellen Statement ausdrückte: „Mit ihrer tiefgreifenden Expertise bei Manga und Anime sowie ihrer globalen Vertriebsstärke ist Sony Pictures ein perfekter Partner für Naruto. Wir freuen uns sehr darauf, unsere Kräfte mit [Sony-Pictures-Chef] Tom Rothman und seinem Team zu bündeln, um dieses außergewöhnliche Franchise einem weltweiten Publikum zu präsentieren.“

Der "Naruto"-Schöpfer ist ebenfalls am Film beteiligt

Hoffnung dürfte Fans außerdem machen, dass mit Masashi Kishimoto das Mastermind hinter dem „Naruto“-Franchise selbst an der Hollywood-Verfilmung beteiligt ist. Dabei steht er laut eigener Aussage voll hinter dem Projekt und hat Regisseur und Autor Cretton bereits als perfekte Wahl für den Job bezeichnet. Mit Kishimotos Hilfe läuft aktuell die Suche nach der jungen Hauptdarsteller-Riege für die „Naruto“-Adaption.

Besetzt ist hingegen schon „Riverdale“- und „Beef“-Star Charles Melton als Meister Kakashi Hatake. Bei diesem handelt es sich um den Lehrer und Mentor der titelgebenden Hauptfigur, die davon träumt, der stärkste Ninja ihres Dorfes zu werden. Dabei trägt Naruto aber ein finsteres Geheimnis in sich: Bei seiner Geburt wurde ein todbringendes Fuchsdämonen-Monster in ihm versiegelt, um zahlreiche Menschenleben zu retten.

Wann der „Naruto“-Film in die Kinos kommt, steht noch nicht fest. Nachdem die Vorarbeit jetzt aber so richtig ins Rollen gekommen ist, sollen die Dreharbeiten im Frühjahr 2027 beginnen. Ein Kinostart in der zweiten Jahreshälfte 2028 wäre damit durchaus denkbar.

Schon jetzt hat Destin Daniel Cretton übrigens das nächste spannende Filmprojekt in Aussicht. Worum es sich handelt, erfahrt ihr im folgenden Artikel:

Der "Spider-Man: Brand New Day"-Macher soll Regie führen: Kult-Serie um Polizei-Spezialeinheit erhält Kino-Neuauflage

Markus Trutt
Markus Trutt
-Redakteur
Filme, Serien, Videospiele. Markus brennt schon seit Kindertagen für so ziemlich alles, was über Bildschirme und Leinwände flimmert.
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