Während wir darauf warten, dass das Studio oder Peter Jacksons Manager das von vielen Fans herbeigesehnte Engagement bestätigen, gibt es allerdings noch eine ganze Reihe weiterer Probleme, die gelöst werden müssen, bevor "The Hobbit" in Produktion gehen kann.
Zunächst einmal sieht das verschuldete Studio MGM, das 50 Prozent an den "The Hobbit"-Rechten hält, einer ungewissen Zukunft entgegen. Es gibt zwar einige Interessenten (Spyglass Entertainment hat wohl aktuell die Nase vorne), aber die Verantworlichen müssen sich ernsthaft fragen, ob sie mit der Produktion des Films beginnen können, wenn die Gefahr besteht, dass die "The Hobbit"-Rechte mit dem Rest des MGM-Vermögens in der Konkursmasse landen.
Die andere zu klärende Frage dreht sich um Jacksons Gehalt. Die Produzenten Saul Zaentz, Harvey Weinstein und die Tolkien-Erbengemeinschaft erhalten alle bereits einen Anteil am Einspielergebnis. Jackson wiederum erhält bereits als Produzent einen Teil des Kuchens, aber wenn er auch noch die Regie übernehmen würde, würde dieser ein ganzes Stück größer werden. Wie viel kann das Studio aber seinem Regisseur, wenn die eigene finanzielle Zukunft noch in den Sternen steht?