Nachdem wir am Wochenende von der überraschenden Entscheidung berichteten, dass Marvel sich gegen Edward Norton ("Fight Club") als Hulk entschieden hat, gibt es nun eine erste Reaktion aus dessen Lager. Sein Agent Brian Swardstrom zeigt sich gegenüber HitFix vor allem von den Aussagen enttäuscht, dass nun ein Darsteller gesucht werden soll, der besser zum Cast passe.
"Dieses beleidigende Statement von Kevin Feige von Marvel ist ein gezielter, unangebrachter und irreführender Versuch, unseren Klienten in ein negatives Licht zu rücken. Hier sind die Fakten: Kevin Feige hat mich vor zwei Monaten angerufen und gesagt, das er Edward wieder für die Rolle des Bruce Banner in 'The Avengers' will. Er sagte mir, dass es fantastisch werden würde, Edward mit dem Rest des Casts auf die Bühne der ComiCon zu bringen und somit alle Events der Convention zu toppen. Als ich ihm dann sagte, dass Edward auf jeden Fall dieser Idee offen gegenüber stehen würde, war Kevin sehr erfreut und wir verabredeten, ein Treffen zwischen Edward und Joss Whedon [Regisseur von "The Avengers"] zu initiieren, damit sie über das Projekt reden können. Edward und Joss hatten eine sehr gute Verabredung, bei dem Edward sehr enthusiastisch mitteilte, ein Teil des Ensemble-Casts werden zu wollen. Marvel machte ihm sofort ein finanzielles Angebot und beide Seiten begannen dieses, mit einer zuversichtlichen Aussicht zu verhandeln. Letzten Mittwoch, nach Wochen der privaten Diskussionen, aber ohne endgültig alle Einzelheiten einer Übereinkunft zu erzielen, rief dann ein Marvel-Repräsentant an und teilte uns mit, dass man einen anderen Weg einschlagen möchte. Dies schien uns eine finanzielle Entscheidung zu sein, aber was auch immer, es war komplett ihre Entscheidung, und wir akzeptierten sie ohne große Emotionen.
Wir wissen, dass viele Fans öffentlich ihre Enttäuschung geäußert haben, aber dies ist keine Entschuldigung für Feiges gemeine, klägerische Kommentare. Im Gegensatz zu dem was Kevin hier impliziert, war Edward voller Vorfreude auf die Chance, mit Joss und den Darstellern arbeiten zu können, von denen einige sogar persönliche Freunde von ihm sind. Feiges Statement ist unprofessionell, hinterlistig und ganz klar verleumderisch. Mr. Nortons Talent, seine unermüdliche Arbeitseinstellung und sein professioneller Anstand verdienen mehr Respekt, genau wie die Marvel-Fans."
Wie Chud berichtet, ist nun man bereits dabei, Angebote an einen Ersatz zu verschicken. Dabei soll Joaquin Phoenix ("Gladiator") erster Ansprechpartner sein. Der Schauspieler, der in den letzten Jahren eher durch sehr verwirrende Auftritte um eine Mockumentary Aufmerksamkeit erregte, steht vermeintlich vor einem baldigen Hollywood-Comeback.