Netzwerke wie Facebook werden in der heutigen Zeit auch immer mehr für Stars zu einem wichtigen Medium, um sich Gehör verschaffen zu können. Auch Edward Norton nun nutzt diesen Weg, um sich an seine überraschten und verärgerten Fans zu wenden.
Auf seinem offiziellem Profil ist zu lesen: "Viele von euch werden wissen, dass ich nicht gerne über das Geschäft hinter dem Filmemachen rede, da es mir viel bedeutet, das Vergnügen der Fans an der 'Magie', die Filme mit sich bringen, bewahren zu wollen. Allerdings fühle ich mich so wertgeschätzt durch die Unterstützung der Fans von Hulk und den Avengers, dass ich denke, es wäre fast unverschämt, darauf keine Antwort zu geben. Also: Es scheint so, dass es nicht funktioniert hat, dass ich den Bruce Banner weiterhin für Marvel in "The Avengers" spiele. Ich habe wirklich gehofft, dass alles gut gehen und für alle toll werden würde, aber es sollte wohl nicht so sein, wie wir es alle erhofft hatten. Ich weiß, dass dies enttäuschend für viele Leute ist und das macht mich traurig. Aber ich bin Marvel aufrichtig dafür dankbar, dass sie ihr Angebot noch ausgedehnt haben, und noch viel mehr, weil sie mir die Chance gegeben haben, ein Teil von Hulks langer und exzellenter Historie zu sein. Ich kann den Fans nicht genug dafür danken, wie viel Enthusiasmus sie mir und Louis [Leterrier] auf unseren Weg, diese Legende zu betrachten, mitgegeben haben. Dies bedeutet mir sehr viel. Ich bin mit Banner und Hulk aufgewachsen und war ein Fan von jeder Inkarnation. Ich bin wirklich stolz und für fühle mich gesegnet, einer von ihnen gewesen zu sein und bin gespannt, ihn durch andere Schauspieler zum Leben erweckt zu sehen. Hulk ist größer als wir alle, deswegen lieben wir ihn ja, oder?"
Zieht man in Betracht, wie erbost das Statement seines Agenten ausgefallen ist, hält sich Norton in seiner Mitteilung doch ziemlich zurück. Mit dieser wohlformulierten und sehr ruhigen Antwort versucht er, die aufgebrachten Fans etwas beruhigen zu können. Mal sehen, ob er damit wirklich ein Schlußpunkt setzen konnte. Immerhin wissen wir nun, dass der finanzielle Rahmen natürlich einen Anteil an diesem merkwürdigen Zerwürfnis hat.