"The Hobbit" ist vom Exil bedroht

Muss Peter Jackson sein "Der Herr der Ringe"-Prequel "The Hobbit" ohne die neuseeländische Kulisse drehen? Warner trifft Vorbereitungen, um die Produktion nach England zu verlegen.

Zwar hat die Schauspielergewerkschaft Actors Equity mittlerweile den Boykott für Peter Jackson "The Hobbit" zurückgezogen, doch trotzdem droht der Produktion des "Der Herr der Ringe"-Prequels der Umzug nach England. Warner hat durch den Streit mit der Gewerkschaft, der die Planung bereits weit zurückgeworfen hat, das Vertrauen in die Filmindustrie von Neuseeland verloren, deswegen soll das 500 Millionen Dollar teure Projekt womöglich am selben Ort gedreht werden, wo auch schon "Harry Potter und der Stein der Weisen" sowie weitere Teile der Reihe inszeniert wurden. Andere Alternativen, die auf ihre Eignung geprüft werden sind, Irland, Kanada, Australien und Tschechien.

Ein Wechsel des Drehorts ruft nicht nur Fans auf die Barrikaden, immerhin hat die neuseeländische Umgebung das Bild Mittelerdes in der erfolgreichen Trilogie maßgeblich geprägt, sondern auch die Mitarbeiter. Mehr als 1000 Menschen, die an "The Hobbit" beteiligt sind, gingen am Mittwoch auf die Straße, um für den Erhalt der Produktionsstätte zu demonstrieren. Mittlerweile hat sich auch der neuseeländische Minister für Wirtschaftsentwicklung eingeschaltet und möchte in den nächsten Wochen Verhandlungen mit den Verantwortlichen führen.

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