Vor nicht einmal zwei Wochen bekräftigte Christopher Nolan noch einmal (und endgültig), dass er sich in nicht an einem möglichen "Batman"-Reboot beteiligen werde – auch nicht als Produzent oder Berater. Ebenso schloss der Batman-Regisseur ein Engagement für DCs Superhelden-Crossover "Justice League", in deren Comic-Vorlage sowohl Batman, als auch Superman sowie einige andere DC-Helden im Mittelpunkt stehen, aus. Das hält Nolan aber nicht davon ab, einem zukünftigen Nachfolger einen Ratschlag mit auf den Weg zu geben:
"Also, wenn die Zeit reif ist, wenn jemand sich an die nächste Neuinterpretation der Figur wagt, dann müssen sie ehrlich mit dem sein, was sie selbst auf der Leinwand sehen wollen und woran sie glauben und sich nicht zu viele Sorgen darum machen, was alle anderen darüber sagen, wie es sein müsse", erklärte Nolan in einem Interview mit dem Empire-Magazin. Außerdem habe Paul Levitz von DC ihm noch vor "Batman Begins" etwas Wichtiges erklärt - und zwar, dass Batman – unter allen Superhelden – wohl am meisten durch seine häufige Neuinterpretation profitiert hat und daran gewachsen ist. Und das gelte nicht nur für die zahlreichen Filme, sondern auch für die Entwicklung des dunklen Ritters in den Comic-Vorlagen.
Wer auch immer sich an einer Neuauflage des Stoffes wagt (und das dürfte spätestens der Fall sein, wenn die Umsetzung von DCs "Justice League" voranschreitet), wird in große Fußstapfen treten, denn Nolan hat mit "Batman Begins", "The Dark Knight" und "The Dark Knight Rises" eine herausragende Trilogie um den dunklen Ritter kreiert und die Messlatte für jeden kommenden "Batman"-Film enorm hochgelegt. Bei uns startet der Abschluss der Saga am 26. Juli.
Wer sich für die abwechslungsreiche Historie des Helden im Fledermauskostüm interessiert, sollte einen Blick auf das FILMSTARTS-Special "Bahnbrechend bis kurios: Batman von 1939 – 2013" werfen.