"Star Wars 7": J.J. Abrams ist zufrieden mit Dezember-Start + neuer Casting-Aufruf

Neue Spekulationen in einer weit, weit entfernten Galaxie: Für "Star Wars 7" wird ein durchtrainierter Mann Mitte 40 gesucht, der einen Militär-Angehörigen im Stile von Matt Damons Rolle in "Elysium" spielen soll. Außerdem sprach Regisseur J.J. Abrams über den nun offiziellen US-Kinostart am 18. Dezember 2015.

Der unkonventionelle Winter-Starttermin des neuesten "Star Wars"-Abenteuers scheint Regisseur J.J. Abrams gelegen zu kommen. Gegenüber MTV eröffnete Abrams, dass er den Kinostart von "Star Wars 7" am 18. Dezember 2015 begrüße, da man gegenüber dem ursprünglich geplanten Start im Sommer doch noch einiges mehr an Zeit hätte, um den Film in der gewünschten Qualität auf die Beine zu stellen. Produzentin Kathleen Kennedy hatte zuvor sogar vehement nach einer Verschiebung bis 2016 verlangt, da es bereits jetzt abzusehen sei, dass die Produktion in zeitliche Schwierigkeiten geraten werde. Tatsächlich tickt die Uhr, denn obwohl der Mega-Blockbuster in zwei Jahren fertig sein soll, gibt es bislang noch so gut wie gar keine konkreten Informationen zu dem Projekt. Dass der Film nun ein halbes Jahr später anlaufen wird als geplant, scheint immerhin ein Kompromiss zu sein, mit dem zumindest Regisseur Abrams zufrieden ist.

Abrams nannte das neue Veröffentlichungsdatum eine "riesige Verbesserung". Bereits seit der Ankündigung von "Star Wars 7" stand für Disney fest, dass der Film 2015 auf den Markt kommen solle. Abrams betonte jedoch, dass trotz so eines geplanten Termins immer die Kreativität im Vordergrund stehen müsse. Dazu sagte er: "Ein Veröffentlichungstermin ist großartig, aber es muss dann auch etwas Großartiges zu veröffentlichen geben."

Mit Total Film sprach Abrams außerdem über seine anfängliche Abneigung, das Sci-Fi-Abenteuer in London zu drehen. Er habe es zwar schon immer als Verlockung empfunden, in London zu arbeiten, bislang seine Projekte jedoch immer in Los Angeles realisiert. Das Arbeiten mit einer britischen Crew sei für ihn schon früh ein Traum gewesen, doch inzwischen sei er verheiratet und habe eine Familie, was solche Träume verblassen lasse. Es sei nicht leicht, für die Dauer eines so aufwändigen Drehs von seiner Familie getrennt zu sein. Abrams' Produktionsfirma Bad Robot hat derweil in Los Angeles neue Büros für die Postproduktion einrichten lassen, so dass zumindest dieser Teil der Arbeit auf US-amerikanischem Boden stattfinden kann.

Wer denn nun in London vor die Linse treten soll, wird aber dennoch weiterhin streng unter Verschluss gehalten. Angeblich wird jedoch u.a. ein Schauspieler für die Rolle eines strengen Mittvierziger-Militär-Offiziers gesucht, die laut The Hollywood Reporter dem Part von Matt Damon in Neill Blomkamps "Elysium" ähneln soll.

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