Zutritt verboten: James-Bond-Team darf für "Spectre" nicht im walisischen Parlamentsgebäude drehen

Den Machern des neuen James-Bond-Films "Spectre" wurde vom walisischen Parlament der Zugang zur Senedd's Chamber verwehrt. Das Team hatte um Erlaubnis gebeten, dort Szenen für den nächsten Teil der legendären Filmreihe drehen zu dürfen.

2015 Metro-Goldwyn-Mayer Studios Inc., Danjaq, LLC and Columbia Pictures Industries, Inc

Man dürfte meinen, einem Mann wie James Bond seien keine Grenzen gesetzt: Er darf Geschwindigkeitsbegrenzungen missachten, Bösewichte zur Strecke bringen und seinen Martini geschüttelt und nicht gerührt trinken. So viel zum Filmheld. In der Realität sieht es anders aus: So lehnten walisische Politiker die Anfrage der 007-Macher ab, in den Räumen ihrer Nationalversammlung (Senedd's Chamber) drehen zu dürfen. Ursprünglich war geplant, hier einige Szenen für den kommenden Bond-Film "James Bond 007 - Spectre" zu drehen.

In der offiziellen Stellungnahme der Nationalversammlung heißt es, dass die Räumlichkeiten kein Filmstudio seien. Zwar wäre es unter bestimmten Bedingungen erlaubt, dort zu filmen, jedoch nur, wenn es einen Bezug zu den politischen Tätigkeiten der Nationalversammlung gäbe (via BBC News).

Im Gegenzug wurde den Filmemachern angeboten, stattdessen andere Räume der Nationalversammlung zu benutzen, jedoch wurde dieses Angebot nicht wahrgenommen.

Erst vor Kurzem siedelte die Produktion des neuen Bond-Films mit Daniel Craig in der Rolle des britischen Geheimagenten zum Dreh nach Rom um. Doch die Macher sahen sich auch dort gezwungen, alternative Drehorte zu finden, nachdem ihnen die Arbeit auf einem Friedhof und in der Nähe eines historischen Denkmals verboten wurde. Am 5. November 2015 startet die jetzt schon für Schlagzeilen sorgende Fortsetzung von Sam Mendes bei uns in den Kinos.

facebook Tweet
Ähnliche Nachrichten
Das könnte dich auch interessieren