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    Folgen-Wirrwarr bei "Akte X": Serienschöpfer erklärt kurzfristig geänderte Episodenreihenfolge des Revivals
    Von Markus Trutt — 28.01.2016 um 11:37

    Ein Fall für die X-Akten? Bei der langersehnten Rückkehr der wegweisenden Mystery-Serie „Akte X“ wurde die Reihenfolge der Episoden noch einmal überraschend durchgemischt. Serienerfinder Chris Carter erklärte nun warum.

    Fox Broadcasting Co.
    Bei den kürzlich wieder geöffneten X-Akten schien es auch hinter den Kulissen nicht mit rechten Dingen zuzugehen. Als am vergangenen Sonntag, dem 24. Januar 2016, die erste Folge der „Akte X“-Fortsetzung im US-Fernsehen ausgestrahlt wurde, war alles noch wie ursprünglich geplant. Doch schon bei der am Folgetag gezeigten Episode „Founder’s Mutation“ handelte es sich nicht um die einst als zweiter Teil der Mystery-Miniserie angekündigte und gedrehte, sondern um die fünfte Folge. Kurz vor dem Start haben sich die Macher um Serienschöpfer Chris Carter nämlich ganz bewusst dazu entschlossen, die Reihenfolge der sechs Episoden der kurzen zehnten „Akte X“-Staffel zu ändern.

    Die eigentlich als zweite Episode vorgesehene Folge („Home Again“) ist nun Episode vier, die ursprüngliche vierte Folge („Babylon“) rückt dafür an fünfte Stelle. An ihren vormals zugedachten Plätzen sind demzufolge lediglich der Auftakt („My Struggle“) und das Finale („My Struggle II“), die als direkt zusammenhängender Mythologie-Rahmen fungieren, sowie die dritte Folge mit dem Titel „Mulder And Scully Meet The Were-Monster“ verblieben.

    Gegenüber TVInsider brachte Chris Carter nun Licht ins Dunkel dieser Entscheidung, die auch noch einmal den für sich stehenden, jeweils abgeschlossenen Charakter der Fälle in den Folgen zwei bis fünf unterstreicht. Die neue Episodenreihenfolge gewährleiste nun einen besseren Erzählfluss und elegantere Übergänge, die die Zuschauer nicht so sehr verwirren: „Wir waren besorgt, dass wenn wir von einer Mythologie-Episode direkt in eine alleinstehende Episode gingen, die Leute sagen würden: ‚Was ist passiert?‘“, so Carter. Dennoch hat das spontane Durchmischen unweigerlich auch leichte Kontinuitätsprobleme mit sich gebracht, die laut Carter jedoch mit minimalen Dialogschnitten in der jetzigen vierten Folge ausgemerzt werden konnten.

    Während in den USA am 1. Februar 2016 bereits der dritte neue Auftritt von Mulder (David Duchovny) und Scully (Gillian Anderson) über die Bildschirme flimmert, sind die sechs Folgen des „Akte X“-Comebacks in ihrer geänderten Reihenfolge hierzulande erstmals ab dem 8. Februar 2016 auf ProSieben zu sehen.



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