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    Dieses versteckte Detail aus "Batman V Superman" haben wir bislang alle übersehen
    Von Julius Vietzen — 28.09.2016 um 12:40

    In den Comics trägt Batman den Beinamen „bester Detektiv der Welt“ und wie ein bisher unentdecktes Detail aus „Batman V Superman“ zeigt, hat er sich diesen Titel auch in Zack Snyders ansonsten eher enttäuschendem Action-Spektakel verdient…

    Warner Bros.
    Über den großen Kampf der beiden berühmtesten Superhelden der Welt in „Batman V Superman: Dawn Of Justice“ urteilen wir in unserer FILMSTARTS-Kritik schonungslos: „Die lang hinausgezögerte direkte Konfrontation der Titelhelden entpuppt sich als schlagkräftige Enttäuschung“. Doch auch wenn uns weder die Motivation für den Kampf noch der Kampf an sich oder die schlussendliche Versöhnung der beiden Helden überzeugt haben, eins müssen wir Batman (Ben Affleck) lassen: Er bereitet sich auf die handfeste Auseinandersetzung mit dem gottgleichen Superman (Henry Cavill) gewissenhaft vor. So trägt er etwa eine schwere mechanische Rüstung, verwendet versteckte Schallkanonen und Selbstschussanlagen und hat mit seinem selbstgebastelten Kryptonit-Speer noch ein Ass in der Hinterhand. Und er verwendet Granaten, die mit einer Art Kryptonit-Gas gefüllt sind und die Superman tatsächlich erheblich schwächen.

    Doch warum fängt Superman eine solche Granate, wo er doch mit seinem Röntgenblick ins Innere des Sprengkörpers sehen könnte und um die verheerende Wirkung, die Kryptonit auf ihn hat, wissen müsste? Warum weicht er der Granate nicht einfach aus oder wehrt sie ab? Hier könnt ihr euch die entsprechende Szene noch einmal anschauen (ab 3:49):


     

    Die Antwort darauf fand ein Twitter-Nutzer mit Namen MisterBatfleck: Supermans Röntgenblick erweist sich in diesem Fall als nutzlos, weil die Hüllen der Granaten aus Blei bestehen. Das zeigt ein Szenenbild aus Batmans Vorbereitungs-Montage, in der auf den Granaten das Elementsymbol von Blei zu erkennen ist, nämlich „Pb“:



    Blei wird bekanntlich in Medizin (Stichwort: Röntgen) und Wissenschaft als Strahlenschutz verwendet. Selbst in „Batman V Superman“ spielt Blei an anderer Stelle eine wichtige Rolle: In dem Rollstuhl, den Wallace Keefe (Scoot McNairy) von Lex Luthor (Jesse Eisenberg) erhält, ist eine mit Blei verkleidete Bombe versteckt, wie Lois Lane (Amy Adams) in der Ultimate Edition herausfindet. So kann Superman diese nicht rechtzeitig erkennen und die Menschen bei seiner Anhörung vor dem Kongress vor der Explosion bewahren.

    Batman – und auch das wird in der Montage gezeigt – untersucht die Eigenschaften von Kryptonit und erkennt offenbar die Anfälligkeit seines Gegners dafür, zudem weiß er um den einzigen Schwachpunkt von dessen Röntgenblick. Dass es sich dabei tatsächlich um ein bewusst verstecktes Detail handelt, und nicht um bloßen Zufall, wurde mittlerweile von Clay Enos, dem Set-Fotografen von „Batman V Superman“, ebenfalls bei Twitter bestätigt – laut Enos bleibt in Snyders Filmen nichts dem Zufall überlassen:



    Der nächste Film aus dem DC-Kinouniversum ist „Wonder Woman“ (deutscher Kinostart: 15. Juni 2017), ein Wiedersehen mit Batman und den anderen Superhelden gibt es dann ab dem 16. November 2017 in „Justice League“.



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