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    Will lieber schlaue Filme machen: "Alien: Covenant"-Regisseur Ridley Scott rechnet mit dem Superheldengenre ab

    Marvel und DC brauchen Ridley Scott nicht mehr anzurufen: Im Interview sagte der Altmeister, gerade mit „Alien: Covenant“ fertig, dass ihm Superheldenfilme zu dumm sind.

    Warner

    Ridley Scott („Gladiator“, „Der Marsianer“) dreht seine Filme zügig – und labert auch sonst nicht lange herum. Digital Spy gehört zu den Medien, mit denen der Regisseur übers Superheldengenre sprach, über Filme wie „Batman V Superman“ und „Doctor Strange“ also. Es ist nicht zu erwarten, dass der Altmeister jemals einen eigenen Beitrag liefern wird:

    „Superheldenfilme sind nicht mein Ding – deswegen habe ich niemals wirklich einen gemacht. Ich wurde mehrfach gefragt, aber ich glaube einfach nicht an das dünne, hauchdünne Seil der nicht-realen Situation, in der Superhelden sind.“

    Wobei Scott nichts gegen Filme hat, die in einer fantastischen oder futuristischen Welt spielen – solange die Geschichte gut sei. „Ich habe diese Art von Film gemacht – ‚Blade Runner‘ ist wirklich ein Comic, wenn man darüber nachdenkt, es ist eine dunkle Geschichte, erzählt in einer unrealistischen Welt. Man kann fast Batman oder Superman in diese Welt, diese Atmosphäre packen, nur dass ich eben eine verdammt gute Geschichte haben, im Gegensatz zu keiner Geschichte.“

    Und wo er schon mal dabei war, folgte noch der Rundumschlag: Dem Artikel bei Digital Spy nach hält Scott das Kino im Allgemeinen für „ziemlich schlecht“ und sorge sich um die Zukunft. „Ich will weiterhin Kino machen und hoffe, es schadet nicht denjenigen von uns, die nach wie vor versuchen, schlaue Filme zu drehen. Ich hoffe, es schadet mir nicht.“

    Ob Scott mit seinem nächsten Werk, dem Prequel „Alien: Covenant“, einen schlauen Film liefert, können wir ab dem 18. Mai 2017 herausfinden.

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