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    Nach einem wahren Fall: In "Arc of Justice" soll Russell Crowe "Selma"-Star David Oyelowo vor Gericht verteidigen
    Von Markus Trutt — 09.05.2017 um 17:30

    Nach „Selma“ und „A United Kingdom“ wird der Golden-Globe-nominierte David Oyelowo in „Arc Of Justice“ demnächst erneut eine reale Persönlichkeit verkörpern. Gesellschaft bekommt er dabei wahrscheinlich von Oscarpreisträger Russell Crowe.

    Universal Pictures / Paramount Pictures
    Mit David Oyelowo hat das Gerichtsdrama „Arc Of Justice“ bereits einen gefragten Star an Bord, der demnächst auch im neuen „Cloverfield“-Film „God Particle“ und in einem noch unbetitelten Action-Drama neben Charlize Theron zu sehen sein wird. Nun könnte der „Selma“-Hauptdarsteller namhafte Gesellschaft in Form von „Gladiator“ Russell Crowe bekommen. Wie Variety nämlich berichtet, befindet sich der Oscarpreisträger in Verhandlungen für eine zentrale Rolle.

    „Arc Of Justice“ basiert auf dem Sachbuch „Arc Of Justice: A Saga Of Race, Civil Rights, And Murder In The Jazz Age“ von Kevin Boyle, das einen aufsehenerregenden wahren Gerichtsfall aus dem Detroit des Jahres 1925 zum Gegenstand hat. Damals wurde der afroamerikanische Arzt Ossian Sweet wegen Mordes angeklagt, nachdem er sein neu erworbenes Grundstück in einer vorwiegend weißen Nachbarschaft gegen einen wütenden Mob verteidigte, der sich vor seinem Haus versammelt hatte.

    In der Verfilmung der Geschichte wird Oyelowo in die Haut von Sweet schlüpfen, während Crowe den legendären Anwalt Clarence Darrow spielen soll, der es sich, unterstützt von der noch jungen National Association for the Advancement of Colored People, zur Aufgabe gemacht hatte, Sweet vor Gericht zu verteidigen. Inszeniert wird das Drama vom Brasilianer José Padilha („Narcos“, „Tropa de Elite“, „Robocop“-Remake). Das Drehbuch stammt von Max Borenstein („Kong: Skull Island“) und Rodney Barnes („What’s Up, Dad?“). Wann der Film in die Kinos kommen soll, steht derzeit noch nicht fest.

    Aktuell ist David Oyelowo hierzulande noch vereinzelt mit gleich zwei Werken auf der großen Leinwand zu sehen, die ebenfalls auf realen Ereignissen basieren: dem Schach-Drama „Queen Of Katwe“ und dem Biopic „A United Kingdom“.

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